Agria 37. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 2001)

Vaday Andrea–Domboróczki László: Mezőszemere – Kismari-fenék. Késő-császárkori–kora-népvándorláskori temetőrészlet

6. Auf dem linken Handgelenk befanden sich 7 vieleckige und 3 flache sechseckige, prismatische Karneolperlen, 6 tonnenförmige und eine lange bzw. eine kurze zylindrische und eine prismatische Knochenperle mit viereckiger Basis (Abb. 48. 13). 7. Auf dem rechten Handgelenk gab es 5 vieleckige Karneolperlen (Abb. 48. 9) und eine sechseckige prismatische Karneolperle (Abb. 48. 6). 8. Auf der rechten Seite des Beckens lag eine Bronzeschnalle mit dem Schnallenkopf nach der rechten Hand. Der Dorn bog sich über den ein wenig ovalen Schnallenkopf. Das doppelte Schnallenblech wurde mit zwei Nieten am max. 1,5 cm breiten Ledergürtel befes­tigt (Abb. 48. 7). 9. In der Mitte des Beckens fand man eine abgewetzte römische Münze mit unleserli­cher Umschrift, das war der Silberdenar von Antoninus Pius. Auf dem Avers ist der nach rechts blickende Kopf des Kaisers mit Lorbeerkranz zu sehen. Auf dem Revers: Aequitas. 82 (Abb. 48. 10) 10. An der äußeren Seite des linken Oberschenkelknochens lagen die Perlen des Gürtels in zwei Reihen. Diese sind: zwei große kurze, sechs schmalere, aber längere Bernsteinperlen und eine scheibenförmige ebenfalls aus Bernstein, eine größere und längere vieleckige enzianblaue Glasperle, eine kleinere einzianblaue und eine ähnliche grüne, ferner eine gedrückt kugelige enzianblaue Glasperle, zwei größere, gedrückt kugelige, ein wenig unregelmäßige einzianblaue Glasperlen, eine hellblaue, gedrückt kugelige Glas­perle, eine wassergrüne, durchsichtige, gedrückt kugelige Glasperle und eine gedrückt kugelige Perle, die auf schwarzem Grund mit einander kreuzenden inkrustierten Wellen­linien verziert wurde (Abb. 49. 1, 3). 11. Am linken Oberschenkelknochen außen, oberhalb des Knies kamen Eisengegenstände, d. h. das Bruchstück eines kleinen, einschneidigen Eisenmessers (Abb. 49. 2) und ein Eisenblech mit U-förmigem Umriß zum Vorschein (Abb. 49. 4). 12. Neben den Eisengegenständen, am linken Knie, an der äußeren Seite des Beines lag ein gebrochener, 6,2 cm langer Cv/?raeu-Anhänger 83 auf einem, aus einem Draht mit rundem Querschnitt gemachten offenen Bronzering, dessen Durchmesser 2,2 cm war. Die Drahtenden berühren sich (Abb. 49. 5). 13. An die Bezahnung der Cypraea gedrückt wurde ein rechteckiger Bronzeanhänger gefunden. Eine der kurzen Seiten des Rechteckes wurde zurückgerollt, auf der anderen ist ein kleines vorspringendes Glied zu sehen (Abb. 49. 6). 14. An der äußeren Seite des rechten Oberschenkelknochens lag ein beinerner Nadelhalter mit einer Eisennadel oberhalb des Knies (Abb. 50. 2). In der Nähe kamen die Reste des Holzstieles vor (Abb. 50. 1). Der ursprünglich 7-8 cm lange, 2-3 cm breite Holzstiel lag rechtwinklig zu den Eisengegenständen. 15. An der äußeren Seite des rechten Oberschenkelknochens, unter dem Becken fand man eine Riemenzunge aus Bronze. Oben besteht sie aus zwei Teilen, wo die Riemenzunge mit zwei Nieten von halbkugeligem Kopf am 1,4 cm breiten Ledergürtel befestigt wurde (Abb. 48. 8). 16. An der äußeren Seite des rechten Schienbeines, 15 cm weit davon wurde ein bikonischer, kleiner, bräunlichschwarzer Spinnwirtel gefunden (Abb. 48. 11). 82 In Rom zwischen 138 und 161 geprägte Münze. 83 Wegen seines bruchstückhaften Zustandes konnte es nicht mehr festgestellt werden, ob dieser Fund aus Cypraea pantherina bzw. Cypraea tigris gemacht wurde. 29

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