Agria 37. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 2001)

Vaday Andrea–Domboróczki László: Mezőszemere – Kismari-fenék. Késő-császárkori–kora-népvándorláskori temetőrészlet

Erdarbeiten schwer unterscheiden. Auf der Grabsohle, in einer Tiefe von 20-25 cm 72 konn­ten die Konturen des Grabes sicher registriert werden: In der bräunlichen, mit gelbem Lehm gemischten Auffüllung zeichnete sich die dunkelbraune Verfärbung des Sarges ab. Die Länge des S-N-orientierten, 73 rechteckigen Schachtgrabes mit abgerundeten Ecken betrug 221,5 cm, die Breite 100 cm, die Tiefe 55 cm. 74 Die Länge der Verfärbung des Sarges war 168 cm, die Breite 56 cm. Grabindex: 2,21. Die Knochen des in gestreckter Rückenlage bestatteten Jungen (?) 75 blieben nur von dem Becken nach unten in verhältnismäßig gutem Zustand erhalten. Die beiden Oberarm­knochen lagen in bruchstückhaftem Zustand auf ihrer ursprünglichen Stelle, aus dem Schädel befand sich nur ein Stück in der Nähe der S-SO-Ecke. Die Länge des Skelettes war annähernd 120 cm. 76 Die Leiche lag nicht in der Achse des Grabes, sondern ein wenig nach der westlichen Längswand. Funde: 1. Auf dem Becken befand sich der abgewetzte Silberdenar von Antoninus Pius. Auf dem Avers ist der nach rechts blickende Kopf des Kaisers mit Lorbeerkranz zu sehen. Um­schrift: ANTONINVS AVG PIVS PP TRP XXII. Auf dem Revers ist Fortuna. Umschrift: [FORTVNA OPSEQVENS COS IV]. 77 (Abb. 4. 1) 2. An der inneren Seite des linken Oberschenkelknochens, oben diagonal lag ein ein­schneidiges Eisenmesser mit geradem Rücken und schmaler Griffangel in mittlerer Stellung. Länge der Klinge: 10 cm. Auf der 3,2 cm langen Griffangel blieben die Holz­reste des Stieles und auf der Klinge ringsherum die Reste des Lederbehälters erhalten. 78 (Abb. 4. 2) Grab 43 (Abb. 46) Die Länge der S_-N-orientierten, rechteckigen Grabgrube war 230 cm, die Breite 70 cm. Innerhalb des Grabes stieß man auf die Reste eines trapezförmigen Holzsarges. Der Kopf befand sich an der südlichen, breiteren Seite des Trapezes. Die Länge der Achse betrug 160 cm, die Breite war 40 cm und die Breite in Süden 28 cm. Grabtiefe: 46 cm. 79 Grabindex: 3,28. Der Sarg wurde nicht in die Mitte des Grabes gelegt, sondern so, daß er die nördliche Grabwand berührt. Da kamen die Holzreste des Sarges in einer Tiefe von 34 cm vor. Die Holzreste blieben auf dem nördlichen Teil 20 cm lang und 4 cm dick erhalten. In der süd­72 Die Tiefenangabe wurde vom Bulldozerplanum gerechnet, wo die Objekte voneinander sicher abgesondert werden konnten. 73 Die unterstrichene Himmelsrichtung bezeichnet die Richtung des Schädels im Grab. 74 Die Tiefe des Grabes wurde vom gewachsenen Boden gemessen. 75 Das Geschlecht wurde mit Hilfe der Funde bestimmt. Das Lebensalter konnte aufgrund der im Grab gemessenen Länge des Skelettes annähernd bestimmt werden. 76 Zwischen dem Fersenbein und dem erhalten gebliebenen Schädelknochen gemessen. 77 Eine in Rom 158 bzw. 159 geprägte Münze. BMC IV Nr. 944. 78 Nach der Bestimmungsmethode der Typologie der Messer in VADAY Andrea: 1989 werden die Messer beschrieben. 79 68 cm tief von der gegenwärtigen Erdoberfläche skizzierte sich die Verfärbung des Grabes. 27

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