Agria 33. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 1997)

Vaday Andrea: A tipikus szarmata telepjelenség Kompolt-Kistéri tanya 15. lelőhelyén

gelagert haben. Hier warteten sie auf die Ankunft der anderen streifenden Truppen, die Vorräte der Dörfer ausgeraubt. Wegen ihres kurzen Aufenthaltes mußten die Leichen weggemacht werden, da diese nicht ihre Toten waren wurden sie nicht regelmäßig beerdigt. Die getöteten Bewohner und die Hunde wurden in die, in der Siedlung benutzten, geöffneten Abfallgruben geworfen, dann mit Erde bedeckt. Darauf verweisen die unregelmäßige, zufällige Position der Toten und die gebrannte, aschige, Keramik und Tierknochen enthaltende Schicht über den Toten. Die Tatsache, daß fast vollkommen zusammanstellbare hunnenzeitliche Gefäße in dieser Abfallschicht in Tiszaföldvár vorka­men, bestätigt etwa den Zeitpunkt der Zerstörung. Ebenfalls mit diesem gepidischen Angriff können die Vorratsguben in der Tiefebene in Zusammenhang gebracht werden, in denen man ganze Gefäße fand (z.B. Lenauheim, Kiskundorozsma, Bag, Szabadka Mácskovics-Ziegelei, Orosháza Kristó-Ziegelei, Cervenka). In diesen Fällen konnten die streifenden gepidischen Truppen in den unterwegs liegenden Siedlungen nicht alle Vorräte auffinden. Diese blieben zum Glück erhalten, so können sie die Reihe der am Ende der Hunnenzeit verwüsteten Siedlungen ergänzen. 107

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