Agria 31.-32. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 1995-1996)

Király Júlia: Gárdonyi Géza és a nyelvművelés

IRODALOM BALASSA József A magyar nyelv életrajza. Budapest, 1937. BALLAGI Mór 1873. A magyar nyelv teljes szótára. Pest CZUCZOR Gergely-FOGARASI János 1862. A magyar nyelv szótára. Pest GÁRDONYI József 1934. Az élő Gárdonyi L, II. kötet. Budapest SZABOLCSKA László 1925. Gárdonyi Géza élete és költészete. Temesvár Z. SZALAY Sándor 1970. Gárdonyi műhelyében. Budapest Z. SZALAY Sándor 1977. Gárdonyi Géza alkotásai és vallomásai tükrében. Budapest Júlia Király Géza Gárdonyi und die Sprachkultur Gárdonyi ist nach dem Stillwerden der Milleniumfeierlichkeiten in die Provinz gezogen. Als er nach Eger zog, hat er mit der Außenwelt die Verbindung nicht ab­gebrochen. Er hat jeden Tag gearbeitet. Außer dem Schreiben hat er sich mit der Natur, der Philosophie, der Geschichtswissenschaft beschäftigt. Neben all diesen sind in dem Nachlaß Gárdonyis Aufzeichnungen in Verbindung mit der Sprachforschung, Wörterbuch-Brocken, Tagebücher zu finden. Mit sprachwissentschaftlichem Drang hat er den Reichtum der ungarischen Sparche beweisen gewollt, ist bestrebt gewe­sen, den richtigen Gebrauch der ungarischen Sprache zu verbreiten, und sein wich­tigstes Ziel war, die Säuberung der ungarischen Sprache von fremden und schädli­chen Einflüssen. Zu den Bestrebungen Gárdonyis gehörte die Herausgabe des Sprachschutzbu­ches oder Bücher. Zwei Manuskripte solcher Bücher sind offen geblieben. 1. Das Manuskript „ROSTA" (Sieb) besteht aus mehr als tausend Blättern. Der Untertitel des Buches formuliert genau das Ziel des Buches von Gárdonyi: Die He­rausnehmung des Schundes unserer Sprache. 2. In dem Manuskript mit dem Titel „ANTIBARBARUS" führte er die von ihm gesammelten Fremdwörter auf, analysierte sie, suchte Beweise, Gründe, führt Gründe zum Beweisen ihrer Unrichtigkeit an. In dem aus 266 Seiten bestehenden Manuskript bewahrte er vor dem Germanismus, und strebte dessen Sammlung und Ausrottung an. Gárdonyi gehörte zu jenen Schriftstellern, welche gern aus den Schätzen eines gegebenen Dialekts schöpften. Als gemachter Schriftsteller beschäf­tigte er sich bewußt mit der Volkssprache. Zwei Handschriften sind mit diesem The­ma erhalten geblieben. Die Titel Die Sprache der Alten, und Wörter, Redewendun­gen, Gewohnheiten. 386

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