Agria 27.-28. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 1991-1992)

Nagy Miklós: Két palóc betlehemes játék

Das Bethlehemspiel verlohr allmählich seine Popularität nach dem II. Weltkrieg, so wie etliche andere Volksbräuche und auch Ideologie der letzten 45 Jahre hatte das ihrige dazugetan. So ist es verständlich, dass die wertvollsten Stücke der Samlung vor dieser Zeit stammen. Die damaligen Mitwirkenden der Krippenspiele, diejenigen die Daten und Angaben zur ethnographischen Sammlung lieferten, kannten noch die voll­ständigen, unverkümmerten Variationen. Ferenc Ladányi ein Polihistor der Stadt Eger - nebst seiner anderswertigen und vielseitigen wissenschaftlichen Forschungen - wurde sich der Wichtigkeit des Sammeins der lokalen Volkslieder bewusst und notierte sich in seinem Tagebuch mehr als 500 Volkslieder, unter ihnen auch ein Bethlehemspiel, das er von einem Burschen des Ortsteiles Cifrapart der Stadt Eger, 1939 gehört hatte. In den 1960-er 1970-er Jahren hatten sich dann nurmehr Fragmente der Krippen­spiele erhalten aber auch nur in den Erinnerungen der alten Leute. Das zweite Bethle­hemspiel wurde aus Fragmenten drei verschiedener Dörfer der Palöczregion zusam­mengestellt und um die fehlenden Partien zu ergänzen hatte man eine grosse Menge Krippenspiele dieser Gegend untersucht. Mit der Verwendung ähnlichen Redewendun­gen, charakteristische Redeformeln und Lieder war eine glaubenswürdige Ergänzung möglich. Die Publikation der zwei Bethlehemspiele der Palöcz-Gegend soll einerseits zu weiterer Forschung anspornen und anderseits will sie zur Wiederbelebung und Popula­risierung dieses anmutigen und leider ins Vergessen geratenen Krippenspieles dienen. 476

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