Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis 16.-17. (1978-1979)
Dancza János: Nevezetesebb egri árvizek a helyi sajtó tükrében
liehe und solche Naturkatastrophen zu vermeiden hat man vorgeschlagen, dass im Tal von Szarvaskő und Felsőtárkány je ein Wehrdamm gebaut wird, damit diese nur soviel Wasser in die Richtung der Stadt durchlassen, welche Menge gefahrlos durch die Stadt fiiessen kann. Die Natur hat nicht auf das Ende der Beratung gewartet und nach einem Monat, am 27. September wurde die Stadt von einem anderen Hochwasser überschwemmt. Dass diese Wassermenge aus dem Flussbett hinausströmen konnte, war dadurch begründet, dass die zwei 4,5 Meter lange Damm-Mauerstücke noch immer im Bach lagen und wie ein grosser Verschluss das Wasser aufstauten. Der Stadtrat hat die einfachste und billigste Lösung gewählt. Die eingemauerte Öffnung der St. Johann-Brücke wurde freigelegt, das Gewölbe der grösseren Öffnung wurde niedergerissen und man Hess eine hohe, gerade Brückenstruktur bauen. Es wurde auch die reichverzierte, gewölbte Steinbrücke auf dem Marktplatz niedergerissen und anstatt hat man eine gerade Brücke bauen lassen. Der gewaltige Damm wurde auch abgerissen und später hat man das Flussbett an den Stellen wo die Biegung stark war, durchgeschnitten und dadurch wurde die Strömung des Wassers erleichtert. Danach können wir nur über die Überschwemmung von geringerem Masse, im Jahre 1913 sprechen. Dadurch wurden aber die Geschäfte, welche in den tiefer liegenden Stadtteilen lagen, schwer beschädigt. Die Kaufleute, die immer schwere Schäden erlitten, haben danach die Kellerfenster und Türen ihrer Läden mit einem einfachen Gerät, welches aber immer beihanden war, versehen. Die Überreste dieser Türriegeln finden wir nur noch in 2 Gebäuden der Innenstadt. 392