Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis 16.-17. (1978-1979)

Kemenczei Tibor: A Gyöngyössolymos-kishegyi negyedik bronzlelet

Traditionen der Metallkunst der vorherigen Kultur, der Piliny-Kultur. In Bezug auf das Bronzegewerbe lässt sich das Andenkenmaterial der Kyjatice-Kultur von den Bronzfunden der Piliny-Kultur durch das Vorkommnis von Gegenständen eines neuen Typus unterschei­den. Die Gewohnheit solche zu verfertigen haben sie hauptsächlich von der Bronzekunst der Urnenfelderkultur des Westkarpaten-Beckens übernommen. Im vierten Fund von Gyön­gyössolymos gehören zu diesen folgende : Tüllenbeile mit gebogenen Rippenwinkeln, Griff­zungenmesser, Sicheln mit zwei Griffrippen, Trichteranhäger aus Blech, Randanhänger, Blattbügelfibeln, Vogelanhänger, verzierte Blechplatte, Blechröhrchen. Es kann sein, dass die Bronzetrense ein Muster aus Siebenbürgen nachahmt. Der vierte Fund in Gyöngyössolymos und die Funde in Nordungarn aus dem gleichen Zeitalter, widerspiegeln die Änderungen, welche am Anfang der Hallstatt A Periode abliefen. Zu der Zeit verursachten die Urnenfelderkultur und in geringerem Masse die Verbrei­tung der slovakischen Lausitz-Kultur das Ende der Piliny-Kultur. Demzufolge entstand die Keramik- und Metallkunst der Kyjatice-Kultur. Die Funde von Gyöngyössolymos sind die Andenken des Entfaltungsvorganges der Bronzegewerbe der Kyjatice-Kultur, welche sowohl Gegenstände aus der früheren Zeit als auch Gegenstände modernen Typus enthält. Aus diesem Zeitalter stammen Funde kurdischen Typus, im Theissgebiet aus Tallya-Piricse, in Siebenbürgen Cincu-Suseni, in der Slowakei in Martincek, in Transdanubien in Kispáti-Lengyeltót. 39 146

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