Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis 5. (1967)
Andreánszky Gábor: A hüvelyesek (leguminosae) szerepe az Eger melletti Kiseged alsó-oligocén flórájában
31. ábra. Abb. 31. Dioclea agriensis m. sp. 4169, Museum Eger Ausser den hier angeführten befinden sich im Pflanzenfossilienmatcrial von Kiseged noch weitere, etwa 20 verschiedene Typen vertretende Leguminosenblättchen die bis zum heutigen Tag nicht genauer gedeutet werden konnten und deren eingehende Untersuchung noch im Gange ist. Sehr wahrscheinlich sind auch die Gattungen Erythrina, Inga und Cercis vertreten. Aus der Gattung Cassia befinden sich unter ihnen noch weitere Formen. Mit all diesen werden sich die aus dem Fundort Kiseged stammenden Leguminosentypen auf etwa 40 oder etwas darüber erhöhen. Dies beträgt etwa 10% der gesamten Artenzahl. Die Variabilität der Leguminosen ist in Kiseged also bedeutend. Die Individuenzahl erreicht aber bei keiner einzigen Form eine bedeutende Höhe, keine Leguminosenart gehörte daher in der Flora von Kiseged zu den leitenden, keine Art kann als häufig angesehen werden, sie waren eher nur akzessorische Arten. Es ist leider sehr schwer und unsicher die regionale Verwandtschaft, die genaue Ökologie, die Wuchsform aller der hier angeführten Leguminosenformen anzugeben. Es befanden sich unter ihnen sicherlich hochwüchsige Bäume, niedrige, wie auch Hochsträucher, Lianen, wie vermutlich auch Stauden bzw. Kräuter, die durch Hülsenfrüchte repräsentiert sind. Nach ihrem Wärmeanspruch waren die meisten makrotherm, doch dürften Robinia und noch einige einen geringeren Wärmebedürfnis besitzen. Genauer kann ihr Feuchtigkeitsbedürfnis ermittelt werden, da in dieser Hinsicht die Blattgrösse und Beschaffung uns zu Hilfe kommt. Die Mimosites-Arten, ferner die Art die durch die Hülsenfrucht Leguminocarpum retatnoides vertreten ist, waren Mitglieder des Trockenwaldes. Ihre Blätter sind klein, 26