Endes Mihály- Harea Ákos: A Heves - Borsodi-síkság gerincesfaunája (Tiszai téka 2. Eger, 1987)

ratte hervorzuheben. Auf die schotterigen, sandigen Strecken der grö3eren Bäche ist die Schmerle, aber auf ihre Mündung der „Balon-Kaulbarsch" (Gymnocephalus baloni) charakteristisch, und an ihren Ufern lebt die Sumpfs­pitzmaus. Die Sümpfe sind wichtige Vermehrungsorte der Molche (Teich­molche und Kammolche) und der Frösche (z. B. Rotbauchunken, Moorfrösche). Von den Nestvögeln erwähnen wir die Rohrweihe, die Wasserralle, das kleine Sumpfhuhn, das Rohrschwirl, den Sumpfrohrsänger, den Schilfrohrsänger und den Teichrohrsänger. Die Zwergmaus und die Brandmaus sind nur am Sumpf­rand, die Schermaus sit aber auch im Inneren der Sümpfe zu finden. Auch in den Landkanälen und Grubenteichen leben zahlreiche Wirbeltiere, aber es wäre schwer, diese Biotopen im allgemeinen zu beschreiben, wegen ihrer Viel­fältigkeit. Die wässerigen Wiesen haben bei der Vermehrung der Molche und der Frösche (z. B. Moorfrosch und Springfrosch) eine wichtige Rolle, und hier nisten u. a. auch die Knäkente, die Löffelente, die Uferschnepfe, die Bekassine, der Rostchenkel und die Schafstelze. Auch auf den Reisfeldern und auf den abgezogenen Fischteichen erscheinen gro3e Vogelschwärme, besonders zur Zeit des Vogelstrichs. Die Wälder, Auen und Gebüsche ragen mit ihrer reichen Vogel­f unaahervor. Ein Teil der charakteristischen Arten nistet nur im Wald und sie ernähren sich auf den umliegenden freien Gebieten (z. B. die Baum­falke, die Rotfu3falke, die Turmfalke, die Ringeltaube, die Turteltaube, der Buchfink, der Grünling u. s. w.), andere aber finden auch ihre Nahrung hier (z. B. der Grünspecht, der Buntspecht, der Eichelhäher, die Blaumeise, die Mönchsgrasmücke, der Baumpieper, der Zilpzalp u. s. w.). Neben den Vögeln kommen hier noch der Laubfrosch, der Ost-Igel, die Waldspitzmaus, der Abendsegler und die Gelbhalsmaus_typisch vor. Auf den Steppen natronhaltigen Bodens mit niedriger Bewachsung nisten vorwiegend der Kiebitz, der Triel, die Feldlerche und der Brachpieper, aber auch viele andere Vögel suchen sie auf, um sich hier zu ernähren. Unter den Säugetieren kommen die Feldmaus und die Feldhase oft vor, und eine charak­teristische Art ist der Steppeniltis. Die Agrargebiete und ihre krautigen Um­randungen niedriger Bewachsung haben der Fasan, die Haubenlerche und der Feldhamster gern. Auf den mit höherer Bewachsung bedeckten offenen Gebieten leben das Rebhuhn, die Wachtel und die Gro3trappe, und an der Spitze der Disteln ist das Schwarzkehlchen oft zu sehen. Unter den Säugetieren sind die Feldspitz­maus, der Ziesel, die kleinäugige Wühlmaus und das Mauswiesel zu erwähnen. Die meistverbreitete Amphibie der bewohnten Gegende ist die Wechselk­röte, die sich — ebenso wie die Türkentaube und der Haussperling — auch den städtischen Umständen ausgezeichnet anpa3t. Meist in der Umgebung der Menschen bauen der Wei3storch, die Rauchschwalbe und die Mehlschwalbe ihre Nester, und ebenfalls hier, in den Bodenräumen finden das graue Land­ohr, die Breitflügelfledermaus und der Marder Versteck. Im Laufe unserer Beobachtungen registrierten wir auf dem Heves— Borsoder Flachland 33 Fisch, 11 Amphibie-, 3 Reptil-, 183 Vogel- und 40 Säugetiere-Arten, und damit gelang uns, unser grundlegendes Ziel zu erre­ichen: die Grundfauna zu erschli3en. Dabei machten wir solche Erfahrungen,

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