Petercsák Tivadar - Szabó Jolán (szerk.): Végvárak és régiók a XVI-XVII. században - Studia Agriensia 14. (Eger, 1993)

Ivicsics Péter: Kisebb végvárak, véghelyek Vas megyében

Péter Ivicsics KLEINERE GRENZBURGEN, BEFESTIGTE STELLEN IM KOMITAT VAS Die Abhandlung befasst sich mit den Eigentümlichkeiten des an der türkisch-ungarischen Grenze zustande gekommenen Wehrsystems. Der Ausbau der Grenzburglinie geschah durch die Modernisierung und Befes­tigung der schon bestehenden Burgen. Der Grenzschutz entfaltete sich zu einem tiefgegliedertem Wehrsystem, durch die vielen kleinen befestigten Stellen zwischen der ersten und zweiten Verteidigungslinie der Wehrbur­gen. Unter diesen befestigten Stellen befinden sich einerseits die Vohnorte des Mittleren- und Kleinadels, die mit verschiedenen Verteidigungswerken versehen wurden. Zu denen gehörten erstens die Schlösser und Herren­sitze von Csákány (heute: Csákánydoroszló) Zsennye, Jánosháza und Sit­ke, sie veranschaulichen bis heute, wie sie mit ihrem Bau dem Schutz der Grenze dienten. Einen zweiten Teil solcher Verteidigungsstellen bilden die kirchlichen Bauten, hauptsächlich die Klöster und die Kirchen. Details der noch heute bestehenden Bauten zeigen klar die ausgesprochen für Militärzwecke er­folgte Fortifikation. (Vasvár, die Benediktinerabtei zu Dömölk, die Kirche von Kemenesszentmárton.) Die Freilegung dieser Details an den Gebäuden durch den Denkmal­schutz, bzw. die Grundrisse, Photoaufnahmen und Dokumentation bestä­tigen die Bahauptungen der Abhandlung. 310

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