Kriston Pál: Heves Megye iparosítása a dualizmus korában - Studia Agriensia 13. (Eger, 1992)

DIE INDUSTRIALISIERUNG DES KOMITATES HEVES ZUR ZEIT DES DUALISMUS (1867-1914)

durch die Analyse der wichtigsten Indexe des ersten bedeutenden Kredit­instituts Heves Megyei Takarékpénztár (Sparkasse Komitat Heves) bzw. der Handels-, Agrar-, Volks- und Arbeiterkreditinstitute der 1910-er Jah­re, schon mit einem Grundkapitel von dreißigtausend oder hunderttau­send oder in einigen Fällen von Millionen. Auch der Bergbau bekommt Platz in der Abhandlung. Wir skizzierten ein umfassendes Bild über die Bergbautätigkeit im Komitat Heves, die nach der Ausdehnung des österreichischen Bergbaugesetzes 1854 auf Un­garn im Kohlen-, Erzbergbauwesen, in der Steingewinnung beschleunigt wurde, mit besonderer Rücksicht auf die Geschichte des bedeutendsten Kohlenbergbauunternehmens im Komitat Heves „Egeresein Kőszénbánya Részvénytársaság /Steinkohlenbergbau Aktiengesellschaft zu Egeresein” und auf die des Erzbergwerkes „Mátra-Bánya Egyesület” / Mátra-Bergbau- verein”, der wechselhafte Jahre überlebte und einen ungarländischen Ruhm erregte. Die Entwicklungsgeschichte der eigentlichen Industriezweige erörter­ten wir in drei Perioden: in den Jahren 1860-1870, 1880-1890, sowie im Jahrzehnt vor dem ersten Weltkrieg. Es ist auffallend und vielsagend, daß wir auch in den 1860-1870-er Jahren in der Mühlen-, Lehm- und Glasin­dustrie nur die Lage der sogenannten frühen kapitalistischen Unternehmen forschen konnten. Auch die Jahrzehnte 1880-1890 weisen eine Entwick­lung nur in den Zweigen auf, die landwirtschaftliche Produkte bearbeiteten (Mühle-, Zucker- und Tabakindustrie). Es entstanden damals Gründun­gen mit großer Zukunft, wie die Zuckerfabrik von Hatvan und die Tabak­fabrik von Eger. Aber die Dominanz der Leichtindustriezweige wird durch das Erscheinen der Metall-, Schlosser-, bzw. Elektrizitätsindustrie gebro­chen. Zu dieser Zeit startete die Erste Ungarische Bau- und Möbelschlos­sereifabrik (Első Magyar Épület- és Bútorvasalásgyár), die einen guten Ruf in ganz Ungarn errungen hatte und später in eine Aktiengesellschaft umgestaltet wurde: Első Magyar Lakatos és Lemezárugyár Részvénytársa­ság /Erste Ungarische Schlosserei- und Blechwarenfabrik AG. Ein bedeu­tender Index der industriellen Entwicklung in den 1880-1890-er Jahren im Komitat ist die Gestaltung der Zahl der Dampfkessel, d. h. die Verbreitung der Verwendung der Dampfenergie. 1880 waren nur 31 Dampfmaschinen im industriellen Bereich im Betrieb, ihre Zahl ist 1899 schon auf 132 gestie­gen. Der letzte Teil der Abhandlung stellt die Entwicklung der Zeitspanne 1900-1914 dar, indem er die bedeutendsten Unternehmen in der Mühle-, Zucker-, Bau-, Baumaterial-, Holz-, Leder-, Haar-, Borste-, sowie Metall- und Schlossereiindustrie der Reihe nach hernimmt. Nach all diesen ver­sucht er die Ergebnisse der industriellen Entwicklung eines halben Jahr­hunderts, das Gesamtbild der Entwicklung zu bezeichnen, indem betont wird, daß die Industrie des Komitates zu dieser Zeit den Weg der kapitalis­106

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