Nyakas Miklós szerk.: Hajdúsági Múzeum Évkönyve 9. (Hajdúböszörmény, 1999)

Hajdú Zsigmond - Nagy Emese Gyöngyvér. A nyíri izmaeliták központjának, Böszörmény falunak régészeti leletei II. - Értékelés

A Hajdúsági Múzeum Évkönyve. 1999 43 MÜLLER RÓBERT 1982 A mezőgazdasági vaseszközök fejlődése Magyarországon a késővaskortól a törökkor végéig. Zalai Gyűjtemény 19, Zalaegerszeg. PARÁDI NÁNDOR 1963 Magyarországi pénzleletes középkori cserépedények (XI-XVII. szd.). Archaeologiai Értesítő 90, 205-251. TAKÁCS MIKLÓS 1986 Die arpadenzeitlichen Tonkessel im Karpatenbecken. Varia Archaeologica Hungarica, Budapest. DIE ARCHÄOLOGISCHEN FUNDEN DES DORFES BÖSZÖRMÉNY, DES ZENTRUMS DER ISMAELITEN DER NYÍRGEGEND [IL] Zsigmond Hajdú-Emese Gyönygyvér Nagy Die archäologische Fachliteratur kennt den Ort unter dem Namen Hajdúböször­mény-Téglagyár (Ziegelfabrik), von welchem Ort die Funden des Dorfes der früheren Arpadenzeit stammen, und welcher Ort nach den Historikern das Zentrum der Ismaeliten der Nyfrgegend war. Zwischen den Jahren 1979-1982 gingen auf dem Gebiet planmäßige Ausgrabungen vor. Die Aufarbeitung und Publikation der Funden, die von der vorangehenden Zeit nur vereinzelt ins Museum geraten sind, haben stattgefunden. In unserer gegenwärtigen Abhandlung werden die Daten einer Fundenrettung auf diesem Gebiet aus dem Jahre 1997 aufgearbeitet und veröffentlicht. Auch damit möchten wir befördern, die bisherigen Daten bezüglich des Dorfes vollständig aufzuarbeiten. In dem Frühling 1997 haben wir auf zwei kleineren Flächen zwei Gruben mit Asche und eine verschmierte rundförmige Feuerstelle - neben anderen Eingrabungen und Gruben aus der Neuzeit freigelegt. Auf dem Grund der Eigenartigkeit der archäologi­schen Objekten und ihres inneren Befundmaterials haben wir folgendes festgestellt: 1. Auf dem Grund der Funden können wir die Denkmäler der drei historischen Zeitperiode voneinander unterscheiden: a, Der Lager der sarmatischen Barbaren in der römischen Kaiserzeit (II-V. Jh. nach Chr.), den Lager hat das Dorf im Frühmittelalter überlagert. b, Im Frühmittelalter (XI-XIV. Jh.) hat sich eine Bevölkerung, die ein intensives Wirtschaftsleben führte, und sich mit Viehzucht, Töpferei, Eisenschmelzen beschäftigte, angesiedelt. c, Im XVIII-XIX-ten Jh. bewohnten dieses Gebiet wieder Einwohner von Hajdúböször­mény. Nach der Analyse des Datierenswertes der Funden können wir annehmen, daß die Bevölkerung des Dorfes - oder wenigstens ein Teil davon - die Vernichtung, die der Tatarenzug verursachte, überlebt hat. Die vollständige Entvölkerung des Dorfes hat ganz gewiß unter der Herrschung des Königs Ludwig I. von Ungarn stattgefunden.

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