Nyakas Miklós szerk.: Hajdúsági Múzeum Évkönyve 3. (Hajdúböszörmény, 1977)
Taufnamengebungsbräuche in den 20-er Jahren des 20. Jahrhunderts in Hajdúböszörmény
Sándor Szamosujvári TAUFNAMENGEBUNGSBRÄUCHE IN DEN 20-ER JAHREN DES 20. JAHRHUNDERTS IN HAJDÚBÖSZÖRMÉNY Die Forschung des Brauches und der Übung der Taufnamengebung trat in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten sowohl in der Sprachwissenschaft, als auch in der Etnographie in den Vordergrund. Besonders die Linquisten befassen sich mit grosser Intensivität mit den verschiedensten weigen der Namengebung, wie z.B. mit Familiennamen, Vornamen, Beinamen, Spottnamen Kosenamen, mit der historischen Herausbildung der Namengebung, mit der ethimologischen Problematik der Namen, usw. Die auf dem Gebiet der Linquistik erzielten Erfolge bewegten eigentlich die Forscher der Etnologie zur Untersuchung der etnologischen Belehrungen, die in der Namengebung stecken. Sowohl die Familiennamen, als auch die Vornamen dienen zur nützlichen Lehre in bezug auf die Untersuchung des Gesellschaftslebens einer kleineren oder grösseren Gemeinschaft. Man kann unter anderem Beobachtungen in Anbetreif von der Endogamie, Exogamie, von dem Geschmack und der Namenmode einer Epoche, usw. anstellen. Die durch die Namenforschung erzielten Erfolge können die Kulturder Volksgemeinschaft mit feinen Einzelheiten beleuchten. In der vorliegenden Abhabdlung untersucht der Verfasser die Taufnamengebung einer Stadt in der Tiefebene, Hajdúböszörmény. Die Stadt liegt etwa 20 Kilometer weit von Debrecen. Die Bevölkerungszahl liegt bei 32 000 Leute. Der grössere Prozent der Bevölkerung ist reformiert gesinnt, in kleinerem Teil römisch-griechisch katholisch. Der Verfasser untersuchte die Häufigkeit der Taufnamen in dem Zeitabschnitt von 1820—1920. Aus diesem Material zeigt er die Taufnamen der 20-er Jahre dieses Jahrhunderts. Er befasst sich mit den Faktoren, die sich auf die Häufigkeit der Taufnamen, auf die Bräuche der Namengebung, usw. beziehen. 280'