A Debreceni Déri Múzeum Évkönyve 1986 (Debrecen, 1987)

Művészettörténet - Sápi Lajos: Miháy Péchy

Andreas-kirche so nutzen solle, dass die Hauptfront auf die damalige Marktstrasse (Hauptstrasse) zeigt. Zuerst konstruierte Péchy eine Kirche mit kreisförmigem Grundriss, die ein Holzgewölbe ab­schliessen sollte. Dieser Vorschlag wurde jedoch nicht angenommen und es kam zu langen Diskus­sionen zwischen dem Konsistorium und dem Architekten, bis letzterer schliesslich 1805, sich dem unnachgiebigen Konsistorium beugend, unter Wiikung des schon früher von dem Pester Architekten Talher aufgestellten Kirchenplanes den endgültigen, von einer Kuppel abgeschlossenen Plan an­fertigte. Ebenso wie beim Bau des Kollegiums so kam es auch bei den Ausführungsarbeiten zur Kirche zu heftigen Diskussionen zwischen Architekt und Bauherrn, und die ursprünglich geplante Kuppel­kirche wurde nicht gebaut. Dafür enstand aber die nunmehr zum Wahrzeichen der Stadt gewordene klassizistische Grosse Kirche. Für ihre Originalität gibt es wohl keinen besseren Beweis als jene Tatsache, dass für den Bau des Kirchturms zu Nagybánya sowie für die Einrichtung der Grundskizzen der reformierten Kirche in der Farkas-Strasse zu Kolozsvár noch nach dem Tode von Péchy — 12. Februar 1819 — die Grosse Kirche von Debrecen als Muster betrachtet wurde. Péchy wurde in Siebenbürgen in der Gemeinde Mono im ehemaligen Komitat Szilágy beerdigt. 404

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