A Debreceni Déri Múzeum Évkönyve 1971 (Debrecen, 1972)

Muezológia - Hadasné Tóth Mária: Restaurierung einer bronzenen Situle

Maria Hadas Tóth RESTAURIERUNG EINER BRONZENENSITULE 1965 wurden die Reste zweier Bronzeeimer am Gehöft Meggyes bei Püspökladány 50 cm tief entdeckt. Im Befund waren die Böden von zwei Gefässen und 223 sehr kleine und völlig korrodierte Fragmente. Die genaue chemische Analyse der Korrosionsprodukte ist verblieben, aus der Ver­färbung konnte aber auf die folgenden Kupferverbindungen geschlossen werden Kupfer (II.) oxyd), Kupfersulfid, basisches Kupfersulfat, basisches Kupferchlorid, usw. Der Befund wurde an der Abteilung für Museologie der Zentralen Museendirektion be­handelt. Zur chemischen Reinigung wurde eine milde ammoniakalische Kaliumkarbonat­lösung benutzt. Die Korrosionsprodukte haben sich in Kupfertetraminhydroxyde umgewan­delt und so konnten mit Wasser abgespült werden. In gewechseltem distilliertem Wasser wurde dann das Ammoniak abgelöst. Die Verformungen wurden mit einem Holzhammer beseitigt. Die Stücke wurden nach der Dampfkammerprobe mit Azeton entfettet, getrock­net und mit Polyamidmetakrilat konserviert. Ergänzungen haben wir an dem Eimer vorgenommen, bei dem auf Grund des Randes und der vorhandenen Stücke auf die ursprüngliche Form zu schliessen war. Die Ergänzung geschah mit einem Silikonkautschuknegativ. Die bei der Ergänzung benutzten Materialien: Callocryl CP-g, Polymetylmetakrilat, Katalisator Renit CF t , Glaswolle, Pulver- und Sudan­farben, Viskosfolie. Die Behandlung der ergänzten Teile erfolgte mechanisch, mit erwärm­tem Skalpell, mit Feilen und Schleifen. 550

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