A Debreceni Déri Múzeum Évkönyve 1969-1970 (Debrecen, 1971)

Történelem - G. Kapusi Erzsébet: Freimaurerdenkmäler im Museum Déri

IRODALOM Hamburgische Zirkel-Correspondenz, Freimaurerische Denkmünzen und Medaillen. (Ham­burg, 1903.) Dr. Gerő Imre: A Magyar Szabadkőművesség története. (Budapest, 1949) A Magyarországi Symbólikus Nagypáholy Alkotmánya. 1913. évi kiadás változatlan szövegű utánnyomása. (Budapest, 1947) S.: A Szabadkőműves szimbólumok magyarázata, (Budapest, 1915. A Könyves Kálmán pá­holy kiadása.) Dr. Kenézy Gyula: A haladás szabadkőműves Páholy nagymestere: A Szabadkőművesség lényege. (Előadás; tartotta: 1910. okt. 21.) A Keletmagyarországi Symbólikus Nagypáholy Közlönye: 1903-1905, 1907. számai. Erzsébet G. Kapusi FREIMAURERDENKMÄLER IM MUSEUM DÉRI Das Museum Déri von Debrecen verfügt über ein wertvolles und auch der Anzahl nach bedeutendes Material an Freimaurerdenkmälern. Die Denkmäler über das Freimaurer­wesen von Debrecen und Ungarn kamen durch drei Wege in die Sammlung des Museums : zuerst als die Schriften und Gegenstände der zweimal aufgelösten Freimaurerlogen von Debrecen (sie wurden von den Behörden dem Museum überlassen), dann aus dem Nach­lass von Mihály Greiner (Greiner war ein hervorragender Führer der Debrecener Freimaurer, dazu noch ein bedeutender Kunstsammler) und schliesslich in den letzten Jahren durch Sammlung, bzw. Einkauf. Die Verfasserin stellt im Aufsatz anhand der veröffentlichten Illustrationen die 16 interessantesten Stücke dieser Sammlung dar. Im ersten Teil des Aufsatzes fasst sie kurz die Entstehung der Freimaurerei in Ungarn zusammen, sie schreibt über die Debrecener Freimaurerlogen und, um das vorgeführte Ma­terial auch für die Nicht-Fachleute zu veranschaulichen, über ihre Riten, über die Mitglieds­aufnahme, über das Leben der Loge, dann über die verschiedenen Gegenstände mit sym­bolischer Bedeutung, die von den Freimaurern benutzt wurden. Unter den vorgeführten Stücken sind: eine Schürze, die der erste symbolische Gegen­stand der Freimaurer ist; dann die Abzeichen der St-Elisabeth- und der Reform-Loge, das letzte hängt an einem Seidenband; die Bronzeplakette der Debrecener Loge „Haladás" (Fortschritt) ; die vergoldeten Medaillen der Freiherr József Eötvös-, der Sokrates-, der Demokrácia-Logen,- ein vergoldeter Karren, ein geschliffenes Glas (symbolische Schmuck­sachen); zwei Bronzeplaketten an Kette, die eine hat die Aufschrift „Labor omnia vincit", die andere wurde zum Andenken an den Obermeister József Balassa gemacht; ein Brief­beschwerer aus Bronze (symbolische Schmucksache), mit der Aufschrift „Per Ardua - Ad Astra"; die Medaille der Commenius-Loge; der Halsschmuck des Ersten Vorstehers, dann die Medaille der Galilei-Loge, beide an seidenem Band. Zum Schluss die Medaille zum Ehren des 200. Jahrestages der Ungarischen Freimaurerei, geprägt 1949. 282

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