Bíró Szilvia - Molnár Attila: Fogadó a határon. Római kori útállomás Gönyün - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetője 4. (Győr, 2009)

Gyulai Ferenc: Növénymaradványok a gőnyűi feltárásból

Ökologische Verteilung der Pflanzenarten Ruderalvegetation a durchschnittlichem 10(11%) Ruderalvegetation auf feuchtem Boden: 4(4%) Unkräuter in Wintergetreide: 16 (19%) Unkräuter in Hackfrucht/ Sommergetreide: 4 (4%) Unter den oben behandelten Pflanzen haben etliche Heilwirkung. In der Volks­medizin ist bekannt, dass die Grüne Seebinse bei astmathischen Anfällen und bei der Wundbehandlung hilft. Der Große Wasserfenchel mildert Kopfschmerzen, Linde hilft bei Verkühlung und Husten, der Bittersüße Nachtschatten bei Reuma­und Gelenkbeschwerden sowie bei Magen- und Darmbeschwerden und Schüttel­frost oder wird einfach zur Nervenberuhigung genutzt, Gewöhnliche Osterluzei zur Wundheilung, Gewöhnlicher Andorn fördert Appetit, Verdauung und Stoffwechsel, gewöhnlicher Odermennig wird verwendet bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut, und bei leichterem Magen- und Darmkatarrh. Ob die hier aufgeführten Pflanzen zu Heilzwecken gesammelt wurden, wissen wir nicht. Es ist aber damit zu rechnen, dass die Pflanzen bekannt waren. Zum Schluss muss noch über einige besondere Funde gesprochen werden. Als Beweis dafür, dass aus dem angebauten Getreide Speisen zubereitet wurden, kamen aus den Brunnenproben winzige, nur einige mm große Fragmente verkohlter Speiseüberreste zum Vorschein. Das Gemein­same bei allen ist, dass sie aus gemahlenem Getreide hergestellt wurden. Reste von Brei und Brot. Aus dem grob gemahlenen Getreide kochte man Brei oder buk ungegart. Eines dieser Breistücke ist von absorbiertem Fett glänzend. Es ist ausgesprochen bedeutsam, dass auch Brotreste zum Vorschein gekommen sind. An der Struktur der verkohlten Stücke ist die Wirkung von Milchsäuregärung zu sehen. I I I I I I I I I I I I mf Boden: Ruderalvegetation auf trockenem Boden: 3 (3%) Schilf: 2 (2%) Insgesamt: 90 Pilanzenarten Seggen: 3 (3%) у Sumpf: 7 (8%) feuchte, perennierende Pflan2cn: 2 (2%) Auenwald/trockener Wald: 1 (1%) schattiger Wald: 3 (3%) Waldrodung/Gebüsch: 1 (1%) Wiese/Weide (feuchter Boden): 8 (9%) Wiese/Weide (durchschnittlicher Boden): 10 (12%) Kulturpflanzen: 13 (15%) trockene Wiese/Weide: 3 (3%) 89

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