Bíró Szilvia - Molnár Attila: Fogadó a határon. Római kori útállomás Gönyün - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetője 4. (Győr, 2009)

Szőnyi Eszter: Római őrtorony Gönyű-Proletáron

Angaben über die Anwesenheit von Militär gibt es schon während der Herrschaft von Tiberius (14—37 nach Chr.), das durch Grabung bewiesene Barackenlager wurde in der Zeit von Claudius (41—54 nach Chr.) gebaut. Es ist uns gelungen, einen Teil der Mannschaftsunterkünfte aus dieser Zeit freizulegen. Der Umbau zu einem Steinkastell fand den Forschungsergebnissen zufolge schon in der Herrschaftszeit von Kaiser Traianus (98—117 nach Ch.) statt. Zu derselben Zeit wurde offensichtlich auch die Fläche des Kastells ausgedehnt, denn die frühere Reitertruppe von 500 Mann wurde durch eine Einheit von 1000 Mann, die sogenannte ala milliaria abgelöst. Im Fundament einer gepflasterten Straße ist ein Ziegel mit dem Stempel der berittenen Bogenschützentruppe gefunden worden. Die Wände des zum Teil freigelegten mehrräumigen Gebäudes waren mit Fresken geschmückt, es könnte sich um eine Offiziersunterkunft oder das Kommandanturgebäude handeln. Ala/Cohors Beide Bezeichnungen stehen für kleinere Hilfstruppen. Ala bedeutet Reitertruppe, cohors Fußtruppezu 500—1000 Mann. Die in Arrabona stationierten Hilfstruppen waren folgende: ala Pannoniorumvon 40-er bis 50—60-er Jahre nach Chr. ala 1 Augusta Ituraeorum50—60-er Jahre bis 92 nach Chr. ala I Hispanorum92 bis 113/114 nach Chr. ala Ulpia contariorum milliaria113/114 bis 4. Jh. nach Chr. Die in Ad Statuas stationiertenHilfstruppen: cohors I Hispanorum97—101 nach Chr. cohors IV. voluntariorum c. R.101-118 nach Chr. cohors I Thracum eqiitata с. К118/119 bis zur Constantinus-Dynastie In der späten Römerzeit, im 4. Jh. nach Ch. wurde die Lagerfläche verringert, die Mauern verstärkt. Zu dem an der Südseite freigelegten, mit Quadersteinen verkleideten, mehr als 3 Meter dicken gegossenen Mauerfragment gehörten hervorspringende Türme. Zu jener Zeit versahen kleinere militärische Einheiten die Rolle der Garnison. Im Inneren der Festung fanden die letzten Bauarbeiten in der Zeit der Valentinianus-Dynasde (364—378) statt. Für das 5. Jh. ist bezüglich des Festungsterritoriums das Erbe der eingezogenen Zivilbevölkerung charakteristisch. 111 T

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