Bíró Szilvia - Molnár Attila: Fogadó a határon. Római kori útállomás Gönyün - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetője 4. (Győr, 2009)

Daróczi-Szabó László: A gönyűi útállomás állatcsontanyaga

10 Stück aus der oben schon genannten KE 1, 8 Stück aus KE 12. Auf 4 Knochen waren von einem Fleischfresser (vermutlich Hund) Bissspuren wahrnehmbar. Auf 77 Knochen gab es Schnitt- bzw. Hackspuren, was auf Schlachtung und Verarbeitung zur Nahrungszubereitung hinweist. Zum großen Teil handelt es sich dabei um Knochen, deren Zugehörigkeit zur Tierart unbestimmt blieb, doch auf Grund der bestimmbaren Knochen lässt sich sagen, dass beinahe ausschließlich Fleischnutztiere (Hausrind, Schaf/Ziege und Hausschwein) geschlachtet wurden. Einzige Ausnahme bildet die Schnittspur am Fußknochen eines Pferdes (KE 84), die jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht die Folge einer Schlachtung ist, da dieser Teil des Pferdefußes nicht mit Fleisch bedeckt ist und zu den sog. trockenen Gliedmaßen gehört. Bei 5 Knochen kommen gleichzeitig beide Spurtypen, also Schnitt- und Hackspuren vor. ARTEN Stückzahl% Pferd Equus caballus Linné 1758 280 43,4 Schaf oder Ziege Caprinae Gray 1852 235 20,9 Hund Canis familiaris Linné 1758 92 14,3 Hausschwein Sus domesticus Erxleben 1777 75 11,6 Hausrind Ros taurus Linné 1758 42 6,5 Haushuhn Gallus domesticus Evemé. 1758 14 2,2 Hausgans Anser domesticus Linné 1758 3 0,5 Haustiere insgesamt 641 99,4 Hecht Esox Ludus Linné 1758 2 0,3 Feldhase Lepus europaeus Pallas 1778 2 0,3 Widtiere insgesamt 4 0,6 Alle bestimmbaren 645 100 Fisch 1 Tier von Hundegröße 1 Tier von Schaf-/ Ziegengröße 281 Tier von Rind-/Pferdgröße 183 Unbestimmbare 466 Knochen insgesamt 1111 99

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