Bíró Szilvia (szerk.): Rómaiak nyomában… Az elmúlt 15 év római koros ásatásai Győr-Moson-Sopron megyében - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetői 1. (Győr, 2006)

Gabrieli Gabriella: Scarbantia – Római Municipium

Unter der im weitesten Sinne zu verstehenden Innenstadt des heutigen Sopron befinden sich die Ruinen der Gebäuden des einstigen Scarbantia. Dort wurden es unter den spätmittelalterlichen und neuzeitlichen Schichten wenige arpadenzeitliche, aus der Periode der Gespanburg kommende Siedlungsspuren aufgedeckt. Darunter findet sich eine ziemlich mächtige Schicht mit wenigen Funden, die bei der Auffüllung des kaum bewohnten oder gerade verlassenen Areals nach der Römerzeit enstand. Die an eine der wichtigsten Handelstrassen, an der Bernsteinstrasse, liegende Siedlung hatte bereits in der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts einen stadtartigen Charakter, die zeitgenössischen Quellen erwähnen sie als oppidum Scarbantia lulia. Diese Siedlung erhielt wahrscheinlich unter Vespasian den Stadtsrang und wurde ein Munizipium. Die bis dahin aus Holz errichteten Gebäude wurden nun in Stein umgebaut, es wurde das Forum ausgestaltet, in dessen nördlichen Teil der Capitoliumtempel einem Platz nahm fand, in dem die monumentalen Statuen von Juppiter, Juno und Minerva aufgefunden werden konnten. Neben den Wohnhäusern kamen die Ruinen der öffentlichen Badeanstalten während der Ausgrabungen bei der Grundschule auf dem Orsolya Platz zutage. 57

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