Bíró Szilvia (szerk.): Rómaiak nyomában… Az elmúlt 15 év római koros ásatásai Győr-Moson-Sopron megyében - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetői 1. (Győr, 2006)

Bíró Szilvia, Szőnyi Eszter: Ménfőcsanak –Településrészletek

Das bedeutendste Ergebnis der Forschung zur Römerzeit war die Freilegung des etwa 400 langen Abschnitts der Reichstrasse zwischen Arrabona und Savaria. Ihre Breite war 5-6 m, von ihrer Struktur blieb nur der unterste Teil der Schotterfundamentierung erhalten, stellenweise konnten sogar nur die Schotterstreifen gefunden werden, die die Wagenräder in die Erde drückten. An beiden Seiten der Strasse verliefen Wasserableitunsgräben, die zugleich als Grundstücksgrenzen funktionieren konnten. Während der Ausgrabung kamen fünf nahe beieinander stehende Meilensteine zum Vorschein. Bei drei Stücken war die Inschrift rekonstruierbar. Es spiegelt die wirre politische Periode des 3. Jahrhunderts gut wieder, dass zwei von ihnen im Jahre 218, mit einem Unterschied von nur einigen Monaten und mit verschiedenen Kaiser­inschriften aufgestellt wurden. Nach Süden dünnen die Siedlungsspuren zuerst deutlich aus, um dann ganz aufzuhören. Doch auf dem Gebiet Burkus-földek kamen eine Bronzebeschläge mit Reliefverzierung eines Kästchens als Streufund zum Vorschein. Es ist vorstellbar, dass der Beschlag, auf dem die vier Jahreszeiten dargestellt sind, in derl 6 römische Meilen entfernten Stadt von Mursella gefertigt wurde. Nicht weit entfernt von Ménfőcsanak, bei Gyirmöt wurde eine ähnlich grosse römerzeitliche einheimische Siedlung mit etwa 100 Grubenhäuser freigelegt. Diese Siedlung war nach dem bisherigen Kenntnisstans von dem 2. bis in das 4. Jahrhundert ununterbrochen bewohnt. I' V:i' ttffcvr V vi V- * I v ft yf tili/1 39

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