Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. A Szent István Király Múzeum Évkönyve. 29. 1998-1999 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (2000)

Tanulmányok – Abhandlungen - Fitz Jenő: Pannonische Ritter. p. 115–136.

wenn sein Sohn in der legio I Adiutrix als miles gedient hat. Der Verstorbene könnte eher vet(eranus) gewesen sein. 73. M. Valerius Ulpius Brigetio CIL, III, 4327 = AnÉp 1958, 149 = RIU, 637. ПаА.иг>ри eixpupei цета латрос. I D(is) M(anibus) I M. Val. Valeriani , > leg. I IUI FL, uixit an. XLII I et M. Val. Vlpio. eq. pulbl, fil., uixit an. VIII simull conditis. Vlpia ParaUiane marito et filio I et V[l]pia Valeria filia I heredesf. с Er war der Sohn des M. Valerius Valerianus, centurio der legio IUI Flavia (Fitz 1993-95, III, 1134, Nr. 778). Diese Legion war unter Caracalla vorübergehend in Brigetio stationiert. Der mit acht Jahren verstorbene Knabe konnte nicht zu den Rittern der Provinz gehört haben. 74. Ulpius Titianus? CIL, VII, 391 = ILS, 3155 = RIB, 838; CIL, VII, 395 = RIB, 843; CIL, VII, 394 = RIB, 842; CIL, VII, 395 = RIB, 843 - Maryport. Die Ulpius-Titianus-Inschrift aus Carnuntum (CIL, III, 4422; Vorbeck 1980, 41, Nr. 159) bildet die Grundlage für die eventuelle pannonische Herkunft des Kom­mandeurs der cohors I Baetasiorum c(ivium) R(oma­norum) (Devijver 1976-80, 803-804, Nr. U /17.). Das Kognomen Titianus ist allerdings für die Herkunft nicht ausschlaggebend, es kommt überall vor, nach den Markomannenkriegen in größerer Zahl in Dalmatien (Barkóczi 1964, 326). Der Titianus aus Carnuntum ist nicht nur kein Zeitgenosse des in Maryport Altäre stellenden Präfekten, auf dem Altar ist auch kein gesellschaftlicher Rang angegeben. Eine Identität ist ausgeschlossen. DIE AUFTEILUNG DER RITTER Chronologische Verteilung Von den 61 Rittern kann kein einziger in das 1. Jahrhundert datiert werden. Aus dem 2. Jahrhundert ­ganz bis 193 gerechnet, als während der Herrschaft der Severi, teils durch die Rangerhöhung Carnuntums und Aquincums, eine neue Periode begann - sind folgende Ritter bekannt (Tabelle 1): Von 15 Rittern ist von nur zweien nicht bekannt, ob sie vor ihrem militärischen Dienst munizipal gebunden waren (Beamte oder nur als Dekurio Mitglied des ordo waren). Name und Rang des M. Licinius Victor sind auf einem militärischen Diplom erhalten geblieben, auf dem die Karriere nicht angeführt sein kann. Ähnlich wie er war auch P. Aelius Magnus praefectus einer ala, sein Name ist als Kommandeur auf dem Altar angeführt, den die ala Augusta Iuppiter gestellt hat. In beiden Fällen ist im Text nur der aktuelle Rang angegeben, es kann also nicht ausgeschlossen werden, daß sie zuvor in ihrer Heimat auch Ämter bekleidet hatten. Da sie aber keinen einzigen militärischen Rang inne hatten, nur très militiae waren, ist es möglich, daß sie in ihrer heimatlichen Umgebung höchstens Dekurione des Stadtrates waren, so wie P. Aelius Marcianus, P. Aelius Marinus oder Ti. Claudius Valerius. Von den 13 Personen, die unanzweifelbar zur munizipalen Aristokratie gehörten, waren nur 6 Personen Mitglied des ordo, weitere 6 waren bis zum II vir aufgestiegen, einer begann seine Karriere als pontifex coloniae. Beachtenswert ist die chronologische An­führung II uiri: Mit Ausnahme des Ti. Claudius [—], der vor seiner Umsiedlung nach Pannonién (d.h. ein bis drei Jahrzehnte vor 180) in Italia // uir war, hatten alle diese Würde in der ersten Hälfte des Jahrhunderts inne. Die Ritter aus dem 2. Jahrhundert sind in noch einer Hinsicht einheitlich. Mit Ausnahme des Ti. Claudius Valerius waren sie - in allen bekannten Fällen - Träger des Titels equo publico. Die stark fragmentarische und hypothe-tisch rekonstruierte Inschrift des Ti. Claudius Valerius weicht eventuell nicht von den anderen ab, obwohl dieser Ritter der einzige von den angeführten war, der von einem equo publico stammte.. Die munizipale Karriere übertrafen - in 6 Fällen mit 1 - 3 militia ergänzt - nur T. Eppius Latinus und L. Valerius Maximianus. Ersterer war - zum Zeitpunkt der Inschriftaufstellung - procurator ad census accipiendos, im Rang eines centenarius. Der andere, M. Valerius, der mit seiner Militärtätigkeit im Ritterstand zur Zeit der Markomannenkriege begann und durch seine be­achtlichen Kampftaten eine der hervorragendsten Per­sönlichkeiten des Krieges wurde, gelangte in Aner­kennung seiner Verdienste - unseren bisherigen Kennt­nissen nach - als erster aus Pannonién in den Senatoren­stand. Aus der mit dem Jahre 193 beginnenden neuen Periode sind - in einer als ungefähr zu betrachtenden chronologischen Reihenfolge - folgende Ritter bekannt (Tabelle 2) :Eine munizipale Karriere, die eventuell durch eine militia ergänzt wird, ist in dieser Zeit genauso wenig als allgemein zu betrachten wie die Bezeichnung equo publico. Bei einem Teil der Ritter (in 10 Fällen) ist in ihrer Inschrift über den Rang hinaus keine Funktion angeführt. Dies waren mit Ausnahme des Aurelius 127

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