Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. A Szent István Király Múzeum Évkönyve. 26. 1989-1992 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1997)

Tanulmányok – Abhandlungen - Fitz Jenő: Area sacra des niederpannonischen Kaiserkultes in Gorsium. p. 61–73.

die Vermutung gestattet, daß die Serie zwei Jahre nach dem Kaiserbesuch, anläßlich der ludi saeculares des Jahres 204 angefertigt wurde (Barkóczi 1984, 190). Die betonte Rolle des Hercules in dieser Serie dürfte mit dem Hercules-Kult von Septimius Severus in Zusammenhang stehen (Fitz 1957-58, 14-16). Die dritte Serie bildet wiederum eine geschlossene Gruppe mit der Darstellung von Tierkäm-pfen in einem selbständigen Feld (Erdélyi-Fülep 1954, Nr. 210-217). Die erhalten gebliebenen Teile der Friese sind von glei­cher Höhe. Ein bezeichnendes Tier der Szenen ist der Elch, der in Pannonién zum erstenmal hier erscheint und eine typische Figur der Münzenserie ist, die Philippus Arabs zur Jahrtausend-feier des Bestehens von Rom im Jahre 248 prägen ließ. Auch bei dieser Gruppe wurde einTeil der Funde aus den Trümmern der königlichen Basilika von Stuhlweißenburg freigelegt (unpubliziert). In der Beschreibung der Statuen von Intercisa erwähnte Gizella Erdélyi als eine auffallende Erschei­nung, daß im Gegensatz zu den Darstellungen der Grab­mäler und der allgemeinen pannonischen Praxis die Männer keinem Mantel (paenula), sondern eine Toga, ausnahmsweise eine Soldatenkluft trugen (Erdélyi 1954, 186). Die zum Teil lebensgroßen Statuen mit teils unbearbeiteter Rückfläche waren gewiß nicht Grabmäler der Soldaten von Hemesa, wie auch keinerlei Überein­stimmung zwischen Porträts an den Grabsteinen von Intercisa und den wenigen Porträtstatuen zu erkennen ist. Dieses Fundgut paßt nicht in die Grabplastik von Intercisa, hingegen entspricht der gesellschaftliche Rang und Charakter der Dargestellten dem Milieu von Gor­sium. Zweifellos ist unter den verschleppten Steindenk­mälern die Zugehörigkeit dieser Kunstwerke heute noch nicht als eindeutig zu betrachten. Die Erschließung der area sacra von Gorsium ist noch bei weitem nicht vollendet; weitere Grabungen können das Gesamtbild, welches im obigen über den gegen­wärtigen Stand der Forschungen aufgezeichnet wurde, noch in mancher Hinsicht verändern. Immerhin ist trotz der neueren Gegengemeinungen als entschieden an­zusehen, daß der Schauplatz des von Mommsen an­geregten provinziellen Kaiserkultes in Gorsium war und daher die dort zum Vorschein gebrachten Heiligtümer mit diesem zu identifizieren sind. Für die mittelalterlichen Bauten von Stuhlweißenburg wurde höchstwahrscheinlich Gorsium als Steingrube benützt; auf Grund dessen sind die Stuhlweißenburger Steine als authentisches Material der Geschichte von Gorsium zu gebrauchen. Die Innen­dekoration der Hallen können wir uns vor allem auf Grund jener Reliefs vorstellen, die zu einem geringeren Teil in Gorsium und Stuhlweißenburg und großenteils in Intercisa gefunden wurden. BIBLIOGRAPHIE Alföldi 1939 Alföldi 1940 Alföldy 1961 Alföldy 1997 Bánki 1981 Barkóczi 1982 Barkóczi 1984 Cattaneo 1819 Egger 1960 Erdélyi 1954 Erdélyi 1974 Fitz 1957/58 Fitz 1958 Fitz 1959a Fitz 1960 Fitzl961/62c Fitz 1966 A. ALFÖLDI, Epigaphica п. AÉH, LU, IOI-ИЗ. A. ALFÖLDI, Epigraph™ Ш, AÉH, III/I, 195-200. G.ALFÖLDY, P. Merlat: Jupiter Dolichenus. AntTan, VIII, 300-302. G.ALFÖLDY, Die Großen Götter von Gorsium. ZPE, CXV, 225-241. ZS. BÁNKI, Heiligtum des Iuppiter Dolichenus in Vetus Salina. AlbaR, XIX, 95-133. L. BARKÓCZI, A keletpannoniai sírsztélék ábrázolásainak délkeleti és keleti kapcsolatai. Die südöstliche und orientalische Beziehungen der Darstellungen an der ostpannonischen Grabstelen. AErt, CIX, 18­50. L. BARKÓCZI., AZ intercisai mitologikus és állatjelenetes domborművek időrendje és felhasználása. AErt, CXI, 170-193. G. CATTANEO, Equejade. Monumento antico di bronzo del Museo Nazionale Ungherese. Milano. R. EGGER, Pannonica. In: Omagiu lui Constantin Daucoviciu eu prilejul implinirii a 60 ani. Bucuresti, 167-169. G. ERDÉLYI, Steindenkmäler. Intercisa I. AHung, XXXIII, 169-231. G. ERDÉLYI, A római kőfaragás és kőszobrászat Magyarországon. Budapest. J. FlTZ, Hercules-Melkart ábrázolása érmeken és szobrokon. NK, LVI-LVII, 10-16. J. FlTZ, A Fejér megyébe hurcolt római kövek kérdéséhez. ZurFrage der ins Komitat Fejér verschleppten Steindenkmler aus der Römerzeit. IKMK, A/7, 20 p. J. FlTZ, Der Besuch des Septimius Severus in Pannonién im Jahre 202 u.Z. Acta ArchHung, XI, 237-263. J. FlTZ, Gorsium. A táci római kori ásatások. Székesfehérvár, 65 p. J. FlTZ, Diana templom Gorsiumbant AlbaR, MII, 211-212. J. FlTZ, Ingénuus et Régalien. Collection Latomus, LXXXI. 72

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