Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 23. 1984-1985 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1987)

Tanulmányok – Abhandlungen - Garam Éva: Pferdegrber der awarenzeitlichen Grberfeldes in Tiszafüred. p. 65–125.

Abb. 16. Verbreitung der spätawarzeitlichen Pferdegeschirrverzierungen im Karpatenbecken gemein beruht der Ausgangspunkt einer Kombinations­tabelle auf dem ältesten Gegenstand eines Gräberfeldes oder Fundkomplexes; die Stufen der Tabelle werden dann aufgrund ihres Vorkommens mit anderen Gegenständen aufgebaut, wodurch die Frage nach den jüngsten Gegen­ständen innerhalb des untersuchten Gräberfeldes oder Fundkomplexes beantwortet werden kann. Im Falle der späten Pferdegräber konnte ich mit dieser Methode kein Resultat erzielen, da der älteste Gegenstand des Fundhorizontes unbekannt ist. Deshalb wählte ich den umgekehrten Weg s da mir einige der jüngsten, den Fund­komplexen fremde, doch mit Bestimmtheit batierbaren Gegenstände bekannt sind, und baute die Tabelle in dieser Richtung auf. (Die allgemeine gebrächliche chronologische Linie von links nach rechts bleibt erhalten). Die Flügellanzenspitzen — ein Fiemdkörper im Fund­material der späten Pferdegräber — wurden jüngstens von 96 L. Kovács gesammelt, der auch ihre Zeitstellung be­stimmte. Im Karpatenbecken tauchen die Flügellanzen im 9. Jh., frühestens in den Gräberfeldern von Devinska Nova Ves, Sopronkőhida und Keszthely-Fenékpuszta auf (1978/ 79, 97—119). Die Lanzenspitze des Grabes 524 von De­vinska Nova Ves wird von L. Kovács in das 8. Jh. datiert, allerdings unter Bezugnahme auf frühere Feststel­lungen bezüglich der gegossenen Riemenverzierungen des Grabes. Die gegossenen Riemenbeschläge besitzen aber keinen hohen datierenden Wert — die Datierung des Grabes von Devinska Nova Ves sollte in diesem Fall von der Lanze­spitze ausgehend versucht werden. Die Lanzen von Sopron­kőhida und Keszthely stammen auch laut Kovács mit Bestimmtheit aus dem 9. Jh. aus einem nicht typisch awa­rischen Milieu: Diese beiden Gräber enthalten „Leitfunde" des dem pannonischen Gemeinvolk des 9. Jh. zugeschrie­benen Gegenstände. Kovács kannte nicht die Funde

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