Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 23. 1984-1985 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1987)

Tanulmányok – Abhandlungen - Garam Éva: Pferdegrber der awarenzeitlichen Grberfeldes in Tiszafüred. p. 65–125.

Abb. 14. Verbreitung der spä ta war zeitlichen Pferdegeschirrverzierungen im Karpatenbecken sehen Forschern vertreten, zum Teil aber auch von den ungarischen Forschern gebilligt wird — konnten die Awa­ren Ende des 8. und dem Beginn des 9. Jh. nur in beschränk­ret Zahl die verheerenden Angriffe der Franken überleben. In den Quellen wird tatsächlich von den Angriffen berich­tet, doch ihre Ausmaße wurden eher nur von der späten Nachwelt schätzungsweise bestimmt. Der Angriff Karls d. Gr. erreichte nicht das awarische Gebiet östlich der Theiß. Zehn Jahre nach dem Zusammenbruch des spät­awarischen Reiches wurde diese Gegend vermutlich vom bulgarischen Khan Krum angegriffen, doch über die Aus­maße dieses Feldzuges haben wir ebenfalls keine sicheren Überlieferungen. Wir wissen zwar von verschleppten, in das bulfsrische Heer eingereihten Awaren doch ihre genaue Zahl ist unbekannt. Der Aufenthalt der Bulgaren der Ungarischen Tiefebene ist bis heute nur eine Vermutung, die nur von wenigen beweiskrägtigen Daten und Funden untermauert wird. K. Mesterházy nur entdeckte 2—3 Gefäßfragmente, die als typisch bulgarisch bestimmt werden konnten (1977, 157—169). In schriftlichen Quellen gibt es nur sehr wenige Hinweise die auf die Awaren vom Ende des 8. Jh. bezogen werden können die die Ungewissheit der Beurteilung noch erhöhen. Dies trägt zuweilen zu Erklä­rungen „ex cathedra" bei: Dieses Volk sei zu Beginn der 800er Jahre „endgültig im Nebel der Geschichte verschwun­den" (Madaras 1982, 66). Die objektiven archäologischen Daten einer gegebenen Periode können wir jedoch nicht außer Acht lassen. In je einem Gräberfeld gibt es Hunderte, nach vollständiger Erschließung gelegentlich über 1000 Gräber (die Pferdegräber nicht mitgerechnet). Nach dem gegenwärtigen Stand unserer Kenntnisse wurden die meis­ten, dieser Gräberfelder erst in der Mittelawarenzeit (um 670) belegt, die Bestattungen in der Größenordnung von 1000 erfolgten also im Verlauf von anderthalb (zwei Jahr 94

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