Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 21. 1981 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1984)

Tanulmányok – Abhandlungen - Kiss Attila: Archäologische Angaben zur Geschichte der Sättel des Frühmittelalters. p. 189–207.

Abb. 19: Malája PereScepina — Sattelrekonstruktion (LÁSZLÓ 1955) Wenn wir die Umrisse der Vorderbögen des Sattels aus der zweiten Hälfte des 6. Jh. aus Vallstenarum und jene des im Grab 446 in Wesel-Bislich gefundenen, aus der ersten Hälfte des 7. Jh, datierten Sattels auf dieselbe Skizze projizieren, kann große Ähnlichkeit festgestellt werden. (Abb 8.) Diese trotz der räumlichen und zeitlichen Unter­schiede bestehene Ähnlichkeit der Form läßt annehmen, daß dies die Form der Sattelbögen der germanischen Sättel aus dem 6—7. Jh, sein mochte. Diese Form ermöglicht die Sattelbeschläge bzw. durch Prägeformen hergertestell Stücke derselben Zeit auf einen vorderen Sattelbogen zu rekonstruienen (Apahida II, Jankovich-Gold, etc.) An beiden Sattelrekonstruktionen von Martinowka konn­te zwischen den beiden symmetrisch angebrachten Löwen noch je eine menschliche Figur zugefügt werden (LÁSZLÓ 1955, Fig. 81—82). Auf Grund der Formähnlichkeit mag angenommen werden, daß die im Ungarischen National­museum aufbewahrte, im vorigen Jahrhundert angekaufte 2,4 cm hohe, stehende Menschenfigur aus Gußsilber (MNM, Inv. Nr. 18/1878. 3) auch ein Zierbeschlag eines Sattels aus dem 6—7. Jh, des Karpatenbeckens (Fundort unbekannt) sein mochte. 198

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