Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 21. 1981 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1984)

Tanulmányok – Abhandlungen - Kiss Attila: Archäologische Angaben zur Geschichte der Sättel des Frühmittelalters. p. 189–207.

förmig"), gebogene Band von Ravenna auf hunnenzeitliche Sättel anzubringen. Er folgert, daß die oben breiteren sym­metrischen Bleche von Melitopol und Ujbar (Ambroz 1973, Abb. 2, 21, 23) den vordenen Sattelbogen schmückten, und die besprochenen „bananförmigen" (Ambroz: „sichel­förmigen") Platten an den Kanten der hinteren Enden der Sattelbretter befestigt waren (Ambroz 1979, 229—231, Abb. 1, 2.4—5). Meiner Ansicht nach können, was die Rekonstruktion von Ambroz betrifft, folgende Fragen gestellt werden: 1. in Dyurso wurden nur „D"-förmige Platten gefunden, keine „bananenförmige"; 2. an den als Analogien angeführten Sätteln aus den 7—8. Jh. befanden sich keine „bananen-sichelförmigen" Beschläge. Eben das Fehlen ähnlicher Beschläge, wie die an vor­deren Sattelbogen von Melitopol, in den Funden von Mundolsheim und Pécsüszög ermöglicht es, diese „bana­nenförmigen" Bleche auch auf den vorderen Sattelbogen anzubringen (wir kennen keine ganz erhaltenen hölzernen Sättel aus dem 5. Jh. und kennen deshalb auch nicht den Aufbau und die verschiedenen Verzierungsmöglichkeiten. Solange keine neueren, auf gute Beobachtungen beruhende Grabungsberichte vorliegen, muß die Frage offen gelassen werden ! Über die Rekonstruktionsversuche der hunnischen Sättel mit Metallbeschlag kann zusammenfaßend folgendes fest­gestellt werden: 1. Die Rekonstruktionen von Vier ск — Sipovo 3, — Ravenna — Krefeld — (Vierck 1972, Abb. 1, 1—3) und Abb 14: Nocera Umbra, Grab 5 — vorderer Sattelbogen-Rekonstruktion die Rekonstruktion von Kőhalmi (1972, 88, Tabelle) sind durch die Beobachtungen von Dyurso überholt. 2. An der Rekonstruktion von D m i t r i e v (1979, Fig. 5, hier Abb. 1) könnte eher angenommen werden, daß der untere, abgeschnittene Rand der „D"-förmigen Besätze parallel mit dem äußeren Rand des Sattelbrettes verlief, weil in diesem Falle die „D"-Form am vorderen Ende des Sattelbrettes, etwas verschoben, also in „Verkürzung" liegen und es auch an einem Sattelbrett mit schmälerem Ende Platz haben konnte. Abb. 13: Castell Trosino, Grab 119 — vorderer Sattelbogen-Rekonstruktion Abb. 15: Valsgärde, Grab 7 — Sattelrekonstruktion (ARWIDSSON 1977) 194

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