Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 17. 1976 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1978)

Közlemények – Mitteilungen - Forschungen in Gorsium im Jahre 1976. p. 191–243. (Fitz Jenő, Bánki Zsuzsanna, F. Petres Éva, Székely György)

Balken. In der Vernichtungsschicht waren auch in großer Anzahl Freskenfragmente zu finden, sie sind zum Teil in großer, zusammenhängender Fläche zum Vorschein gekommen. Die Fresken sind zum überwiegenden Teil von weißer Farbe, die Ränder der Felder waren mit einem roten Streifen abgeschlossen. In den mittleren Teilen — d.h. inder Mitte der weißen Wandflächen — wurden auch Fragmente von grünbemalten Wandfresken gefun­den. Der sich unter den Fresken erstreckende Fußboden Gebäude XII Im Laufe der Erforschung des Ostflügels des Gebäudes XIV wurden weitere Teile des über dessen Trümmern im 4. Jahrhundert errichteten Gebäudes XII gefunden. Die zum Teil erhaltenen, zum Teil fragmentarischen — durch die Ausgrabung — erschlossenen Mauerreste bilden in Richtung Nord die Fortsetzung der östlichen Abschluß­mauer. In den Planen 160/825 war die und 160/830 war die Aushebung wegen späterer Bodenumgrabungen nur aufrund der Untersuchung der Stratigraphie feststell­bar. Im Planum 160/835, im bisher ausgegrabenen nörd­lichsten Teil des Gebäudes, wurde die NO-Ecke noch nicht gefunden. Die östliche Abschlußmauer wird an der Außenseite von einer gelben, schotterigen nördlich allmählich austeigender Gehfläche begleitet, die zweimal erneuert wurde. Die ursprüngliche Gehfläche ist bei + 325 - 330, die zweite Erneuerung bei + 338 - 348 cm bemerkbar und darin sind später eingeschlagene Pfosten­löcher zu beobachten. Von den inneren Trennwänden des Gebäudes ist in den ausgegrabenen Planen nichts erhalten geblieben. 2. Gebäude XXVII Unter dem Gebäude IV (tabernae) standen im 2./3. Jahrhundert mehrere Gebäude, von welchen nur die Fläche dessen, welches an der O-Seite, geklärt werden konnte. Dieses stand in der SW-Ecke der Kreuzung der Hauptstraße in SW—NO-Richtung und der Straße in NW-SO-Richtung. (Abb. 3) Die nördliche Abschluß­mauer des Gebäudes lag in der Richtung und unter der Pfeilerreihe aus dem 4. Jahrhundert — die Straße verlief im 2./3. Jahrhungdert etwas nördlicher als im 4./5. Jahr­gehörte zur ersten Periode des Gebäudes XIV, darunter war bereits der gewachsene Boden. Die Vernichtungs­schicht mit den verkohlten Balken und den Wandgemäl­den stammt aus der Periode, die die Markomannenkriege abschlössen. Der planierte Ziegelschutt kennzeichnet die Wiederherstellung des unteren Bodens nach den Marko­mannenkriegen. Der zweite Fußboden war in den ausge­grabenen Planen nicht feststellbar. hundert. Die NW-Ecke des Hauses kam im Planum 145/745 zum Vorschein, die NO-Ecke befand sich an der Grenze der Planen 155/750. Die Länge der Mauer beträgt 12,5 cm. Die östliche Abschlußmauer sah auf die Hauptstraße in NW-SO-Richtung und auf die SO­Ecke wurde der südliche Bogen der Apsis der mittelalter­lichen Kirche (Gebäude XXVI) gebaut. Aufgrund der Kreuzung der Abschlußwände fiel dieser in das Planum 165/735. Die Länge der östlichen Abschlußmauer beträgt 18,15 m. Im Planum 150/730 ist es uns gelungen, west­lich der mittelalterlichen Kirche, die SW-Ecke zu finden. Die Länge der südlichen Abschlußmauer beträgt 13,55 m, die er westlichen 18,70 m. Folglich ist das Bauwerk von kleinen Abweichungen abgesehen rechteckig. Vor seiner mit auf die NW —SO-Straße blickenden längeren Seite, der Hauptfront, erstreck sich eine Pfeilerreihe. Es gelang uns, die Stellen von fünf Pfeilern zu finden, die südlichste, in der Linie der SO-Ecke des Bauwerkes, war nicht festzustellen. An seiner Stelle fanden wir im Planum 165/735 in NW-SO-Richtung eine frühe Mauer (Abb. 4). Das Bauwerk wurde, gut unterscheidbar von der taber­nae aus dem 4. Jahrhundert, mit gelbemkörnigem Mörtel gebaut. Der gleiche Mörtel hat die Steine der Pfeiler zusammengehalten und es konnte der vor dem Haus in der Straße in NW—SO-Richtung liegende Kanal in die Periode des Gebäudes XXVII bestimmt werden. Das Bauwerk war durch eine Wand in NW —SO- und von zwei Wänden in SW —NO-Richtung in sechs ungleich­massige Räume geteilt. Ein wesentlicher — früher — Teil der Gräber des mittelalterlichen Friedhofes lag tiefer als der Fußboden des Gebäudes XVII, infolge dessen wurde der ursprüngliche Fußboden spurlos zerstört. Die mittelalterlichen Gräber haben aber nicht nur ein mehr oder weniger erhaltengebliebenes Bauwerk zerstört: das Haus wurde schon vor dem Bau des Gebäudes IV Opfer einer schweren Katastrophe — vermutlich 260 während der großen Belagerung der Stadt durch die Roxolanen Abb. 1. 192

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