Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 13. 1972 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1974)

Tanulmányok – Abhandlungen - Kocztur Éva: Ausgrabungen im südlichen Stadtviertel von Gorsium (Tác-Margittelep). XIII, 1972. p. 69–148.

c) Bei dem völligen Abtragen des 3. Spatenstiches trat die Eingrabungsform des Hauses VII. aus. Es hat am Ende des 2. Jhs die Grube der Häuser V. und X. durchschnitten . d) Bei dem Abtragen des 3. Spatenstiches haben wir auch schwach gemauerte Steingebäude erschlossen, die dem Niveau des 3. Jhs angehört haben (zwischen 73 — 20 cm-Tiefe). e) An der Oberfläche des Fleckes des an der SO-Ecke des Hauses VII. befindlichen Hauses IV. bildete der hufeisenförmig gebrannte Streifen den Fleck eines äußeren Ofens, der von den Erbauern des Hauses VII. erhoben worden sein konnte. (Ausführliche Analyse cf. p 86.). XI. Haus (Abb. 2. und 40-42 Taf.II.l.j Innenmaß nach der Freilegung: 145x125 cm. Tiefe: 85 cm. Orientierung: NW —SO. — in der unteren rech­ten Ecke). Es ist fast viereckig, an seine Ostseite schloß sich eine 80x90 cm tiefe Grube mit lehmbelegtem Boden an. Die Wand des Baues ist beworfen, an den vier Ecken befinden sich „taschenförmig" ausgebildete Pfos­tenlöcher. Auch die Wand dieser ist beworfen, ihre Gru­be etwas schräg nach innen eingetieft. Das NO-Pfosten ­loch ist das Größte, fast kreisförmig, zeigte vor der Auf­deckung eine hervorspringende, eckige Form. AusdemNW­Pfostenloch haben wir vermorschte Holzreste herausge­hoben. In der Aufschüttungserde der Grube fanden wir in zwei Schichten Pflanzensamen. Am Boden der Grube haben wir eine dreifache Bewurfschicht festgestellt. Un­mittelbar über der dritten Bewurfschicht lag ein grauer Faltenbecher in der Erde (Abb. 41.) Die Erde der Ost­hälfte der Grube war stark gebrannt und voll mit kleine­ren oder größeren Lehmbewurfstücken (wahrscheinlich Schuttstücke des im späteren zur Beschierbung kommen­den Ofens III.) Das Objekt XI. war ursprünglich eine Nahrungsspei­chergrube. Ihr auf vier Säulen ruhendes Dach überragte wahrscheinlich auch die als Eingang dienende kleine Ein­tiefung. Später diente sie laut Bezeugung der Samen­untersuchungen als Abort. Abb. 38-42: 38-39 = X. Haus; 40-42 = XI. Haus. Die Funde: 524. Terra sigillata — Drag. 33-Becherfragment — aus der Südhälfte des Hauses (Inv. Nr. 65.311.1.). 525. Nachahmung einer Drag. 37-Schüssel. Werkstätte aus Siscia — aus der Nordhälfte des Hauses (Inv. Nr. 65.310.1, Abb. 60.11.). 526. Topfboden — feingeschlämmt, grau — von 3 verschie­denen Gefäßen (inv. Nr. 65.310.4. - und 65.311.4, Abb. 61.5.). 527. Flache Schüssel — außen schwarz gebrannt, dunkel­grau, glimmerig (Inv. Nr. 65.311.5, .466. 60. 12.). 528. Wandfragment (14 cm lang) eines großen Falten­bechers — rauh, schwarze Hauskeramik (Inv. Nr. 65.311.6. - cf. Abb. 4L). Das verschwindend geringe, fragmentierte Material ergibt sich aus der sekundären Bestimmung der Grube. Die Untersuchung des aus mehreren Schichten eingesam­melten Samenmaterials führte zu dem folgenden Ergeb­nis : <24) erschienen. In diesen Blocks konnten wir ausser den Siedlungserscheinungen des 2. — 3. Jhs audi noch die mit­tlere Bronzezeit beobachten. a) Im 3. Spatenstich haben wir aus dem 10 cm dicken, mit sehr harter Erde gefüllten, schwarzen Fleck zu der Kultur Vatya II. gehörende Gefäßfragmente her­ausgehoben. Die prähistorische Erscheinung wurde b) von den Häusern V. und X. des 2. Jhs zerschnitten. (24) Die Bestimmung des Materials haben A. P a t а у und В. P. II a r t y á n y i durchgeführt. Wissen­schaftliehe Beschreibung cf. В. P. HARTYÁNYI — G Y. NOVÁKI — Á. P ATAY, Növényi mag- és termés­leletek Magyarországon az újkökortól a XFIII. szá­zadig (Pflanzliche Samen- und Fruchtfunde in Ungarn von der Jungssteinzeit an bis zum 18. Jahr­hundert). Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közlemé­nyei, 1967-68, 1968, 44; 65. - Derangeführte Text stellt die Fachmeinung von A. P a t a y dar. 96

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