Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 11. 1970 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1971)
Tanulmányok – Abhandlungen - Salamon Ágnes – Barkóczi László: Bestattungen von Csákvár aus dem Ende des 4. und dem Anfang des 5. Jahrhunderts. XI, 1970. p. 35–75. t. XVII–XXIX.
Die bei den Grabbeschreibungen benützten Abkürzungen: В = biochemische Bestimmung( rf ) M = Mann F = Frau К = Kind Ski = Skelettenlänge т = Grabtiefe H = Höhe в = Breite Dm = Durchmesser Rdm = Randdurchmesser Bdm = Bodendurchmesser SzIKM = König Stephan Museum zu Székesfehérvár MNM = Ungarische Nationalmuseum, Budapest INr = Inventarnummer In den Grabbeschreibungen sind neben den Funden die Nummern der Zeichnungen und der Lichtbilder in Klammern angegeben ; fehlen diese Angaben, so ist das Objekt verloren gegangen oder konnte nicht identifiziert werden. Die gezeichneten Tafeln stellen die Funde gräberweise im Maßstab 1/2 dar. Die Tonund Glasgefäße der Gräber werden an diesen Tafeln nur schematisch verdeutlicht: ihre Vorführung kommt an Sondertafeln. Die Bestattungsweise in Csákvár war gemischt: Ziegelgrab und Schachtgrab. In den Grabbeschreibungen haben wir als Bestattungsform allein das Ziegelgrab angeführt. Steht keine Bemerkung über die Grabform, so lag der Tote im Schachtgrab. Ein Stern nach der Nummer des Grabes bedeutet, daß dieses Grab auf der Gräberfeldpläne nicht verzeichnet ist. Das archäologische und anthropologische Material der Ausgrabungen von Csákvár wird im Museum zu Székesfehérvár aufbewahrt. 2. Gräberfeldabschnitt Grab 1* В : 5 - 15 - M - T : 200 - Richtung : W - Hand über dem Becken eingebogen. Messer Abb. (6, 2), Schnalle aus Bronze, rund, profilierter Dorn über den Bügel gebogen (Abb. 6, 1 ; Taf. XVII, 3), verkohlter Mandelkern beim linken Schienbein. Darüber drei Münzen aus dem 4. Jahrhundert (Abb. 6, 3). Glasflasche mit kugeligem Körper, schiefen Kannelüren, breitschulterig, hellmoosgrün (Abb. 16, 3; Taf. XXVIII, 5) vor den Fußknochen. H: 13, 8, Rdm: 4, Bdm: 5, 5. Grab 2* Ziegelgrab — Richtung: W. Perlenschnur, 48 Stück mit Bronzehaken: winzige weiße kugelige, zylindrische blaue, gerollte schwarze (Abb. 6, 9; Taf. XIX, 1); und punzierte rhombische Bronzeplatten um den Hals (Abb. 6, 8; Taf. XIX, 8). (8) Die Laboratoriumsuntersuchungen des Knochenmaterials, von denen die Geschlechts- und Altersbestimmungen der Grabbeschreibungen Stammen, führte I. Lengyel aus. Armring aus Bronze, gerippt, mit Schlangenkopf (Abb 6, 6; Taf. XX, 2; XXI, 1). Armring, Bronzeblech mit Sich ver jungenden Enden (Abb. 6, 4) auf dem linken Armbein. Spinnwirtel, handgearbeitet, grau mit eingeritztem Zeichen (Abb. 6, 11 ) beim linken Beckenknochen. Tongefäß, scheibengedreht, dickwandig, dunkelgrau (Abb. 14, 2; Taf. XXII, 4). H: 1, 8, Rdm: 8, 2, Bdm : 4, 4. Kamm, einzeilig, dreieckig (Abb. 6, 10). Drahtarmring aus Bronze, tordiert mit Schleifenverschluß (Abb. 6, 6; Taf. XX, 1) und Bronzebeschlag Abb. (6, 7) unter dem Napf. Grab 3* В : 30-40 - M- Richtung: W. Zwibelkopffibel aus Bronze (Abb. 6, 12) und Schnalle aus Eisen, oval im Umkreis des Kniegelenkes (Abb. 6, 13). 2m -i ZIEGELGRAB BL0T3 ZUM TEIL AUS ZIEGELN GEBAUT SCHACHT GRAB Abb. 4: Gsákvár, Gräberfeldabschnitt 2. (Ausgrabung im Jahre 1960, nach J. Fitz) Grab 4* T: 1,70 Grab 5* Richtung : W — Grab ohne Beigaben. T: 1,90 - Richtung: W. Schnallenfibel aus Bronze (Abb. 6, 14), Knochenscheibe, inderMitteeinLoch(Abb. 6,15) beim Schädel. Perlen, zwei Stück : oktaedrisch blau, rund grün und durchbohrte Schneckenschale (Abb. 6, 16) um den Hals. Becher, scheibengedreht, mit einem Henkel, orangegelb (Abb. 14, 4; Taf. XXIII, 6) (H: 11,1, Rdm: 8, Bdm: 5), bei den Fußknoehen. 39