Fitz Jenő (szerk.): The Celts in Central Europe - István Király Múzeum közelményei. A. sorozat 20. A Pannon konferenciák aktái 2. (Székesfehérvár, 1975)

J. Waldhauser: Die keltische Viereckschanzen in Böhmen

eine Gürtelschnalle(29b), Glas) gehören in die Stufe LT C2 nach Polenz, d. b. in die jüngere Hälfte des 2. Jh. und an den Beginn 1. Jh. v. Z. (30). Ähnliche Daten bringt vorläufig die C 14 Datierung (Hütte 17 älter als Jahr 145 v. Z.)(31). Der Graben der Siedlung dürfte wohl auch in dem Anfang der Stufe LT Dj gehören (z. B. Fibel, cf. Taf. 111,11). Aus finanziellen Gründen war es nicht möglich in Markvartice größere Flächenabdeckungen durch zu führen. Daher wurde die Konzeption einer „Mosaikuntersuchung” gewählt, wo auf Grund klei­ner Suchschnitte, Bohrungen und geophysikalischen Messungen!32) geeignete Flächen für die Grabung bestimmt werden. Bisher wurden in Markvartice (29/b) Of. W. Mähling, Das spätlateneze it Hohes Brand­gräberfeld von Kobil, Bezirk Turnau. Praha, 1944, Abb. 6. (30) H. Polenz, Mittel- und spätlalenezeitliche Brandgrä­ber aus Dietzenbach, Landkreis Offenbach am Main. Studien und Forschungen X.F., Heft IV, 34 — 35, 41-42. (31) MOC 64 (Most). (32) Die geophysikalischen Messungen wurden von V. B á v t a (Geophysikalisches Institut in Prag) durch­geführt . keine „Kultschächte” festgestellt, doch sind noch nicht alle geophysikalischen Anomalien durch Gra­bungen untersucht wurden. Forschungsstand über böhmische Viereckschanzen Auf Grund des gegenwärtigen Forschungsstandes können zwei Gruppen der Viereckschanzen unter­schieden werden, beide mit Analogien in der westlich­en keltischen Welt. Die Gruppe A wurde von K. Schwarz definiert(33). Für die Gruppe B sind folgende Merkmale charakteristisch: 1. Der vier­winklige Grundriß in der Form eines Plateaus; 2. Vor dem Eingang ins Innere des Areals wurde der Graben unterbrochen (soweit es sich nicht um rezen­te Eingriffe handelt)!34); 3. Die Viereckschanzen sind (33) K. Schwarz, o. <•., Jahresb. d. Bayer. Landesamtes für Denkmalpfl., XVIII, 1960, 58 — 68. (34) Ähnlich die französische Beispiele (Cha,iliac, Mor­­nav-Berrv: 0. Büchsenschütz, o. c., ARoz, XXIII, 1971, fig. 4). (35) L. Jansová, o. c., Abb. 10; J. Waldhauser, o. c., ARoz, XXIII, 1970, Abb. 5. (36) Archäologische Grabungen wurden noch nicht verwirklicht. 239 Abi). 4: Markvartice. Die Siedlung bei der Viereckschanze, Hütte 23. 1 — Humus; 2 = Löß; 3 — schwarze Ausfüllung ; 4 - Ofen.

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