A Móra Ferenc Múzeum Évkönyve: Studia Archaeologica 4. (Szeged, 1998)

FISCHL Klára: Klárafalva-Hajdova bronzkori telltelepülése II.

BAHER 1993. 250; O'SHEA 1991, 100; O'SHEA 1996, 37). Die Radiokarbondaten des von uns in die frühe Phase der Kultur eingereihten Fundortes von Kiszombor und die der Siedlung von Klárafalva überdecken einander, also waren die beiden Siedlungen vermutlich auch gleichzeitig bewohnt. Die Radiokarbondaten der Siedlung von Klára­falva gruppieren sich um zwei Zeitpunkte: um 2000 und 1680 v. Chr. Vergleicht man diese Angaben mit den Ra­diokarbondaten der Teil-Kulturen des Karpatenbeckens, bekommt man ein Zeitintervall von dem späten Nagyrév ­frühen Vatya-Horizont bis die Koszider-Periode, und das faßt die ganze ungarische Mittelbronzezeit in sich (BRON­ZEZEIT 1992, 45). Über die späte Phase der Keramikkunst dieser Kultur bietet das behandelte Fundmaterial ein sehr gutes Bild. Das im typologischen Absatz häufig zitierte Material von Pécska gilt als eine vollkommene Analogie, mit deren Hilfe — und in Kenntnis des von Ferenc Móra freigeleg­ten Fundmaterials — skizziert sich auch das Fundmaterial der oberen, zerstörten Schichten von Klárafalva. So ist es eine Siedlung rekonstruierbar, die mit der von Pécska gleichzeitig endete. Wir sind aber nicht mit der früheren Meinung des das Fundmaterial von Pécska bearbeitenden Forschers einverstanden (SOROCEANU 1982, 366-367), sondern mit seiner Meinung aus dem Jahre 1991 (SORO­CEANU 1991,126). Übersetzt von Katalin H. Simon P. Fischl Klára ELTEBTK Régészettudományi Intézet Ós- és Koratörténeti tanszék 1088 Budapest Múzeum krt. 4/B

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