A Móra Ferenc Múzeum Évkönyve, 1991/92-1. (Szeged,1992)

Művészettörténet - Szuromi Pál: Vizuális szennyeződések

IRODALOM Aradi Nóra 1967 A Katedrálistól az ipari formáig. Esztétikai Kiskönyvtár sorozat. Kossuth Könyvkiadó Bp. Baudrillard, Jean 1987 A tárgyak rendszere, Gondolat Kiadó, Bp. Granasztói Pál 1982 Építészet, városépítés, társadalom. Akadémiai Kiadó, Bp. Hernádi Miklós 1982 Tárgyak a társadalomban. Az én világom sorozat, Bp. Osskó Judit (szerk.) 1987 Unokáink is látni fogják. Közgazdasági és Jogi Könyvkiadó, Bp. Ráday Mihály 1988 Városvédő beszédek I., II. Széchenyi Könyvkiadó, Bp. S. Nagy Katalin (szerk.) 1982 A vizuális kultúráról. Vélemények, viták sorozat. Kossuth Könyvkiadó, Bp. Vadas József 1985 Nem mindennapi tárgyaink. Magyarország felfedezése sorozat. Szépirodalmi Könyv­kiadó, Bp. VISUELLE VERSCHMUTZUNGEN Pál Szuromi Vorliegender Aufsatz entnehm sein Thema aus dem Problemkreis der Umweltestetik. Konkret wird untersucht: welche inneren Formen, stilare Gegensätze sind im Szegeder städ­tischen Kulturgegenstand wahrzunehmen. Im Interesse dessen hat der Autor eine Fundfahrt in die erwähnten Ortschaften unternommen, damit er die visuellen Verschmutzungen in einer so breit als möglichen Skala aufzeigen kann. Es stellt sich z.Bsp. heraus, dass Szeged eine scheinabr ständig Gäste empfangende Stadt ist. Trotzdem sehen wir am eingang dieser Siedlung nicht die Spur von einem Hinweis auf die Ob­jekte, die diese soziale und estetische Funktion erfüllen. In der Innenstadt wird durch einige neugeschaffene Gebäude der harmonische Einklang der klassischen Häuser radikal gestört. Noch mehr: lauch an den kuliminierten inneren Plätzen, wie zum Beispiel in den Restaurants kann man keine. Ruhe finden. Weil die didaktische Überschmückung so klebrig ist, wie die vizuelle Anspruchslosigkeit selbst. Ja, woher stammen die disharmonischen Erscheinungen- Der Autor gibt sich allerdings nincht mit den formellen, estetischen Erklärungen zufrieden. Er hält es für wichtig die Gesetze des Übergangs oder die Wirkung der Überschmückung zu interpretieren, aber auf der anderen Seite entfernen sie sich nach und nach von dem gegenständigen Konkrétum. Damit widerum nähern sie sich unseren Jahrzehnten bestimmenden wertsoziologischen Faktoren. Zu dieser Denkform, in der noch augenscheinlich die Sitten- und traditionsbewahrende Intuition herrscht. Bei dieser Auffassung erhalten die geistigen Werte viel zu wenig Ehre. Gleich wie auch die Kontrastdenkweise und der quantitative Selbstglauben von hier ihren Ursprung haben. Der Autor strebet auf alle Fälle die Verbürgerlichung an Und er hält es für wichtig, wenn bei der Lösung der urbanistischen und städteplanerischen Aufgaben die authentischen Fachleute eine bedeutende Rolle spielen würden. Gerade darum, da noch überall hauptsächlich die diletante geschmackliche machtausübende Maschinerie des Diktates gültig wird. 354

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