A Móra Ferenc Múzeum Évkönyve, 1989/90-1. (Szeged, 1992)
Néprajz - Fejér Gábor: A szarvasmarhatartás és a tejfeldolgozás a makói tanyákon
Rindviehhaltung und Milchverarbeitung in den Gehöften von Makó Ffijér, Gábor Der Aufsatz stellt die Kuhmilchverarbeitung der Gehöftbauer in Makó zwischen der Periode der zwei Weltkriege (in einigen Fällen auf die Jahrhundertwende und die 1950-er, 1960-er, Jahre ausbreitend) bzw. im Zusammenhang damit die praktischen Griffe der Rindviehhaltung, die auf die Milchbenutzung Einfluss üben könnten. Die Milchverarbeitung gründete sich auf der Milch der in der Hauswirtschaft intensiv gezüchteten Viehe. Der Milchverbrauch im rohn Zustand war nicht bestimmend, die Milchprodukte waren von grösserer Bedeutung. Das Produkt der ohne Vakzine behandelten Milch ist die Sauermilch, bzw. der daraus bereitete Quark, der szërdék. Gegenüber diesem Suermilchquark, der im Lande im grösseren Masse verbreitet war, wurde in Makó mit dem regional tiefiändischen Verfahren aus der mit Vakzine geimpften Milch Impfquark (ótástúró) zubereitet. Die Käseruzbereitung gehört auch dem Impfstoff verwendeten Verfahren an. Auch der Verbrauch der von der Milchfläche gesammelten Fette, der Sahne, bzw. der daraus bereiteten Butter war von Bedeutung. Diese Technologie wurde durch den am Anfang der 1920-er Jahre verbreiteten Milchseparator modifiziert, der mit modernerer Arbeitverrichtung die Absonderung der Milchfette und der Milch beschleunigt hat. Bis zum zweiten Weltkrieg zeigt sich eine ausgeglichene Entwicklung sowohl in der Produktion als auch in den Arbeitsinstrumenten. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde dieser Produktionszweig durch die veränderte Wirtschaftssituation stufenweise zurückgedrängt, aber seine Spuren sind auch noch heute zu erweisen. 272