A Móra Ferenc Múzeum Évkönyve, 1984/85-1. (Szeged, 1986)

Néprajz - Szenti Tibor: Tanyai istállók Hódmezővásárhelyen

Im letzten Drittel des 18. Jh-s wurde die Pferdepflege der einquartierten Kaiserssoldaten geregelt. Der Leibeigene sollte für 2, die wohlstehenden Bauern für 4 Pferde aufgesetzte, d. h. warme, mit Brückerang gestaltete, d. h. trockene und saubere Ställe des sog. deutschen Typs bauen. Die in den Städten angewandte Bauweise verbreitete sich mit einigen Jahren Zögerung auch an den Gehöften. Im Zeitalter des Kapitalismus wurden überwiegend aufgestzte Ställe gebaut. Es erschien der leere Dachstuhl, die Scheerenlappendachkonstruktion, der Aufstelldachstuhl. Anstatt Binse und Unkraut wurde Dachziegel oder Schindel angewandt, wobei die letztere ihre Bedeutung völlig verlor. Die Stallbauten wurden mit hölzernen Brettüren versehen. Die Fenster waren schmal und mit Glas ausgestattet. Die Lüftungslöcher unter dem Dach wurden bei großer Kälte eingestopft. Am Dachbo­den lagerte man Futter oder züchtete man Tauben. И 4 Die Anbauten des Stalles waren von vorne oder von mehreren Seiten geöffnete Sommerställe, Viehstände, Pferche und die dazu gehörenden tragbaren Sommerkrippen. 141

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