A Móra Ferenc Múzeum Évkönyve, 1974/75-1. (Szeged, 1975)
Jakab Béla: Erfarhungen mit Eierschalen in Gräbern aus der Awarenzeit
IRODALOM Kiss I. (1968), Baromfikeltetés. 15—47. Kovács Gy.—Fehér Gy. (1966), Fejlődéstan. 140—147. Orel, V. (1960), A tojás és feldolgozása. 19—22. Prynne, M. (1963), Egg Shells. 77—81. Romanoff, A. L. (1960), The Avian Embryo. Romanoff, A. L. —Romanoff, A. J. (1949), The Avian Egg. Schönwetter, M. (1960), Handbuch der Oologie. 24. 32. 120. Schwarz, L. (1957., 1959., I960.), Über Unterschiede der Schalen unbebrüteter und ausgebrüteter Eier. Zoologische Anzeiger 159, 268—284; 162, 100—112; 165, 167—184. Tansl F. (1908), A tyúktojás héjának változásairól költés közben. Matematikai és Természettudományi Értesítő. 26, 167—174. Tyler, С. (1956), Polynesian Soc. 66, 110—130. ERFAHRUNGEN MIT EIERSCHALEN IN GRÄBERN AUS DER AWARENZEIT von Béla Jakab Nach Schilderung der Struktur von Eierschalen untersucht der Verfasser die mikrostrukturellen Veränderungen, die während des Brutprozesses vor sich gehen. Er hebt den charakteristischen Unterschied zwischen den kraterhaft gewordenen Mamillen der resorbierten Mamillarschicht des mit der Embrionalhülle (Allantois) benachbarten Schalenteiles und der unveränderten Mamillarschicht der Luftkammerzone hervor. Aufgrund der obenangeführten Veränderungen führt er die mikrostrukturelle Untersuchung des Eierschalengutes der einzelner Gräber durch. Es wird festgestellt, dass ausser des Schalenfundes vom Grab „H" 12 in Deszk, alle Eierschalen, die in den vorgezählten Gräbern gefunden worden sind, von einem stattgefundenen Brutvorgang zeugen. Im Schalengut eines und desselben Grabes können sowohl die kraterhaften Mamillen der resorbierten Oberflächen, als auch die unveränderten Mamillen der Luftkammerzone nachgewiesen werden. Im Grab „H" 12 in Deszk weist kein Schalenstück die Spuren von Resorbtion auf. Sein Schalengut besteht ausschliesslich aus Schalenbrüchen von ungebrüteten Eiern. 342