A Móra Ferenc Múzeum Évkönyve, 1956 (Szeged, 1956)
Beretzk Péter: Die Bedeutung des Fehértóer Naturschützgebietes für die biologische Forschung
jok gazdasági szerepének tisztázása van előtérben (ludak, récék, gojzerek, cankók stb.). Numeniusok (gojzerek) ily irányú vizsgálata, mint akadémiai téma, feldolgozás alatt van. Az elmondottakat összegezve a Fehértói-rezervátum biológiai jelentőségét az alábbiakban jelölhetjük meg: 1. Hazánknak a Fertő tó után legnagyobb összefüggő szikes tava. 2. A Tisza mentén a madarak vonulási útjába esik. 3. Gazdag és csak erre a területre jellegzetes állat- és növényvilágot köt magához. 4. Más kultúrtájakkal kapcsolódva (halgazdaság, ligetek, bokrosok) a fajgazdaság jelentősen emelkedett. 5. A biológiai szakkutatás minden ágában igen kedvező lehetőségeket nyújt. Beretzk Péter DIE BEDEUTUNG DES FEHÉRTÓER NATURSCHUTZGEBIETES FÜR DIE BIOLOGISCHE FORSCHUNG Unter den praktischen Wissenschaften hat die ungarische Ornithologie von den Verheerungen des Weltkrieges wohl am meisten gelitten. Ihre Hochburg, das von Ottó Herman gegründete Ornithologische Institut (Madártani Intézet) wurde mit seiner Sammlung, seiner Bibliothek und mit dem grössten Teil seines Forschungsmaterials durch eine Feuersbrunst vernichtet. Viele von seinen inneren und äuaseren Mitarbeitern, vor allem der Direktor des Instituts, Jakob Schenk sind dem Kriege zum Opfer gefallen. Das Beobachtungsnetz hat sich aufgelöst. Das wissenschaftliche Material in den privaten und den öffentlichen Sammlungen ist zum grossen Teil zugrunde gegangen, einige bedeutendere Sammlungen haben sich doch erhalten, so unter anderem auch die in wissenschaftlicher Hinsicht sehr wertvolle, Beretzksche Fehértóer Vogelsammlung. Auf den alten Grundlagen hat sich eine neue Forschergarde an die Arbeit gemacht. Das Ornithologische Institut, das sich vor allem die Lösung von praktischen Aufgaben zum Ziele steckte, nahm als eine besondere Klasse des Forschungsinstitutes für Pflanzenschutz (Növényvédelmi Kutató Intézet) von neuem seine Wirksamkeit auf. Dann hat sich eine innige Verbindung auch mit dem Landesrat für Naturschutz (Országos Természetvédelmi Tanács) herausgebildet, wodurch die Möglichkeit der biologischen Forschhungen in den Schutzgebieten gesichert wurde. Das Fehértóer Schutzgebiet soll die ursprüngliche Lebewelt der ungarländischen Sodaböden erhalten. Am merkwürdigsten ist wohl seine Vogelwelt, aber eigentümliche und schon jetzt als bedeutungsvoll geltende Ergebnisse brachte uns auch seine noch nicht vollständig erforschte Mikrofauna und seine Flora, desgleichen seine Schmetterlings- und Insektenwelt. Verfasser hat von den beobachteten 245 Vogelarten in ungefähr 1000 Exemplaren 219 Arten eingesammelt und von 62 Arten auch die Eier, dann auch die hier vorkommenden Säugetiere und Reptilien aufgespürt. Eine Insekten- und Schmetterlingsammlung ergänzt noch die Ergebnisse der Erforschung dieses Naturschutzgebietes. Diese Sammlung, die von dem Verfasser dem Szegeder Móra Ferenc Museum geschenkt wurde, bildet die Grundlage der Diorama-Austeilung: »Lebewelt des Fehértó«. Verfasser fasst die Bedeutung des Fehértó (d. h. »Weissensee«) für biologische Forschungen in folgenden Punkten zusammen: 1. Fehértó ist nach dem Neusiedlersee der grösste See auf den Sodaböden unseres Vaterlandes. 153