A Békés Megyei Múzeumok Közleményei 5. (Békéscsaba, 1978)

György Goldman: Gesichtsgefässe und andere Menschendarsettlungen aus Battonya

der Mitte gescheitelte Haar darstellen (Nr. 26, 39). Die gleiche Darstellung sehen wir auch auf zwei in der Slowakei gefundenen Stücken 1 ', weiterhin auf einem Bruchstück aus Békásmegyer 18 . Das Haar wird in anderen Fällen durch einen durch eingekratzten Bogen begrenzten Streifen, der mit Zick­Zack-Muster (Nr. 14), bzw. Flechtmuster (Nr. 30, 44) ausgefüllt ist dar­gestellt. Die Bewertung dieses Musters als Haar wurde durch einen Idol von Butmir bestätigt, dessen Haar in der Mitte gescheitelt ist 18a . Höheren Abstraktionsgrad stellen wir dort fest, wo die Haardarstellung auf dem entsprechenden Randstück treppenartig angelegt ist. Dieses, zu den Säulen sich zunehmend vergrössernde Feld ist mit Flechtmuster ausgefüllt (Nr. 2, 19, 23, 25). Eine weitere Vereinfachung der Haardarstellung weist das Gefäss Nr. 27 auf, wo wir ohne die vorherigen Analogien diese Darstellung bereits nicht mehr erkennen könnten. Weiterhin stehen uns auch zwei solche Bruch­stücke zur Verfügung, wo sich über dem Gesicht lediglich eine parallel zum Rand umlaufende Linie befindet (Nr. 7, 29). Desgleichen sehen wir auf den aus Ilonapart, Jaksorpart 19 und Patince 20 mitgeteilten Bruchstücken, bei diesen ist zwischen dem Rand und der Linie auch noch eine Reihe aus senkrechten Einschnitten erkennbar. Unter dem Gesicht ist das Halsstück durch verschiedene, in Felder unterteilte Musterreihen verziert, über welche wir an anderer Stellte näher sprechen werden. Hieraus erhebt sich in der Mitte die Darstellung des M. Die beiden Schenkel ziehen sich in den meisten Fällen ganz bis zum Halsende an der Grenzlinie der einzelnen Felder hinunter (Nr. 2, 3, 4, 8, 9, 14, 20, 26, 44), jedoch sind und auch einige solche Exemplare bekannt, wo diese unten durch die Felder selbst begrenzt sind (Nr. 1, 22, 25). Ihr höchster Punkt erhebt sich, mit Ausnahme zweier Fälle (Nr. 4, 9) über die verzierten Felder hinaus, bis in das das Gesicht um­gebende, unverzierte Band. Das M wird, ähnlich wie bei den Vinca —Gefässen, durch zwei parallel eingekratzte Linien dargestellt (Nr. 1, 4, 9, 22, 25, 44), jedoch häufiger kommt eine einfache Linie vor, wie bei dem ergänzten Gefäss aus Ilonapart 21 . In diesem Falle ist dann auf dem Gipfel der Schenkel ein stehendes, an den unteren Punkten sind hängende Dreiecke zu sehen (Nr. 2, 26). Auf dem Bruchstück Nr. 25 befindet sich ein doppelschenkliges M, dessen Zwischenraum mit Stichen verziert ist, jedoch wurde das hängende Dreieck auch dargestellt. Die einfachste, dem lateinischen M am nahesten kommende Darstellung des M ist das aus einer einfachen Linie bestehende, ohne Dreiecke dargestellte M. Ein solches befindet sich auf den Bruch­stücken Nr. 14, 19, 20. In einem Falle geht von den beiden Gipfelpunkten des M je eine schräge, in einem Punkt endende Linie aus (Nr. 44). Das im Inneren des M befindliche Feld ist in jedem Falle verziert, auf zwei Exemplaren ist dieses mit Flechtmuster ausgefüllt (Nr. 2, 3), auf einem durch die die beiden Schenkel verbindenden waagerechten Linien (Nr. 9). Diese Ausfüllung durch ein gleichförmiges Muster ist nur auf dem Stück aus Ilonapart 22 zu beobachten, wo wir in drei Reihen geordnete senk­rechte Stiche finden. Solche Stiche sind unter den Funden aus Battonya immer nur unter den beiden Gipfeln des M zu sehen, weiter unten gestaltet sich die Verzierung zum Muster der äusseren Seitenflächen. Die Stich­verzierung weist, die unterschiedlichsten Varianten auf, am einfachsten ist sie dort, wo sich untereinander (Nr. 19), oder nebeneinander (Nr. 22) je ein Stich, eventuell auch je drei Stiche (Nr. 14) befinden. Reicher ist sie dort, wo den gesamten oberen Teil in zwei Reihen je zwei (Nr. 1, 25), 34

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