Népi építészet a Kárpát-medence északkeleti térségében (Miskolc, 1989)

Barabás Jenő: Innovációk a Kárpát-medence északkeleti térségének népi építészetében

ander verbunden. Dann begann man, über dem Wohnraum ehen Bodenzubauen, das heisst, eine Decke einzuziehen, doch von Schornsteinen war noch keine Spur in den dörflichen Häusern. Neben dem Wohngebäude kann für den behandelten Zeitraum insgesamt ein einziger Bau nachgewiesen werden. Dies war der sog. abora, abara oder obora, der in den slowakischen wie auch polnischen, ukrainischen, rumänischen und ungarischen Dörfern gleichermassen vorkam. Auch seine unterschiedlichen Benennungen rühren von dem gleichen Stamm her. In den höher gelegenen Dörfern gab es noch keine Ställe. Während des Winters schlief das Vieh ebenfalls in dem ein- oder zweiräumigen Wohnhaus. In jenen Dörfern, wo eine grössere Anzahl an Rindern und Pferden gehalten wurde, wurden dann die Ställe allgemein. Die Scheunen (ung.: csűr) galten während des 17. Jahrhunderts allein auf den Herrensitzen als unentbehrliche Bauten, auf den Bauernhöfen verbreiteten sie sich erst im 18. Jahrhundert und erhielten dann im 19. Jahrhundert grössere Bedeutung. Das wichtigste Baumaterial war Holz. Erst im 18. Jahrhundert begann es sich in die Randgebiete des Flachlandes zurückzuziehen. Auf die Dachkonstruktionen gehen die schriftlichen Quellen nicht ein, doch wurden die Gebäude im 19/20. Jahrhundert ohne „szoha"er­richtet. Das Dach hatte vier Seiten und wurde meist mit Stroh gedeckt, doch je nach Vermögen be­gannen sich auch die Holzschindeln zu verbreiten.

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