Szabadfalvi József - Viga Gyula szerk.: Répáshuta : egy szlovák falu a Bükkben (A miskolci Herman Ottó Múzeum néprajzi kiadványai 13. Miskolc, 1965)

Selmeczi Kovács Attila: A mezőgazdasági eszközkultúra

SZABÓ L.-GULYÁS É. 1974. Egy tanyai gazdaság a századfordulón. Néprajzi kiállítások a szolnoki Galériában. 3-18. Szolnok TAGÁN G. 1939. Pusztafalu gazdálkodása. Néprajzi Értesítő XXXI. 142-156. VERES L. 1980. A bükki szlovák falvak településtörténeti vázlata. VIGA Gy. (szerk.): Nemzetiségi falvak a Bükk hegységben 15-25. Miskolc VIGA Gy. 1980. A Bükk hegység szlovák meszeseinek kereskedőútjai az Alföldre. EthnographiaXCI. 252-258. DIE LANDWIRTSCHAFTLICHE GERÄTENKULTUR IN RÉPÁSHUTA Wegen den ungünstigen wirtschaftsgeographischen Gegebenheiten von Répáshuta spielte der Ackerbau im Volksleben des Dorfes eine unbedeutende Rolle. Am Anfang des XX. Jahrhunderts hat man auf den geringen Ackerfelder von Waldausrottung nur Kartoffeln, Gerste und Futtergewächs angebaut. Das Getreide für die Ernährung hat man auf dem Tieflande im Produktentausch angeschafft. Die Viehhaltung hatte eine grosse Bedeutung, ein bedeutender Teil der Bevölkerung beschäftigte sich nämlich mit Beförderung. Der untergeordneten Rolle der Wirtschaft entsprechend zeigt sich in dem landwirtschaftlichen Gerätenbestand eine bestimmte Einseitigkeit. Die Mehrheit der Wirtschaftsgeräte gehört dem Kreise der Futterwirtschaft. Zu dem anspruchlosen Ackerbau benützte man produktive und grösstenteils Werkgeräte. In den 1930-er Jahren hatte man im Dorf 10 Eisenpflüge, 6 Eggen und 2 Rollen. Diese wurden gemeinsam genützt. Handgeräte hat man aber in jeden Kleinwirtschaften. Hacken kennt man zweierlei Formen (Bild 1-2), in einem Haushalt hatte man 2 3 Stücke. Im Dorf ist nur die Sichel mit glatter Schneiden bekannt, diese wurde zum Glasschneiden und Brennesselsammeln genützt, so haben die Geräte oft eine längere Griffe (Bild 3). Die Sense hat wegen dem unebenen Erdboden eine kurze Klinge. Die Sensegriffe hat dem Bergtyp entsprechend nur eine Zange (Bild 4). Das gemähte Getreide und Futtergewächs wurde mit Rechen und mit Gabel einge­sammelt. Zum Einbringen braucht man Eisengabel mit drei Zacken (Bild 6), die Eisengabel mit vier Zacken ist ein Gerät zum Düngertragen. Die Anwendung der traditionellen Holzgabel mit drei Zacken ist seit den 1930-er Jahren in Hintergrund gedrückt. Allein der Holzrechen mit 12-14 Zahnen hat ihre traditionelle Form und Bedeutung aufbewahrt (Bild 7). Den Handdresch kennt man in der Siedlung nicht, seit 50 Jahren wurde die Gerste mit Dreschmaschine gedrescht. Eine Windfege hat man auch vorher gebraucht, damals hat man 2 Geräte im Dorfe gehabt. Man kennt die Handmühle auch nicht. Die Häckselmaschine mit Handantrieb ist seit einigen Jahrzehnten bekannt (Bild 8). Die Wirtsch­aftsgeräte stehen auf dem Gebrauchsort oder in kleineren Lagerungsgebäuden (Bild 9). Zusammenfassend wird festgestellt, dass die traditionellen Geräte, die in den Bergsiedlungen sonst charakteristisch sind, kommen hier kaum vor. Der Grund dieser Tatsache ist, dass man den Ackerbau im Dorf erst in den 1910-er Jahren begonnen hat, anderseits, dass die Richtung des Produk­tentausches das Tiefland war. So hat die nachahmende Intensivierung des Tieflandes eine kräftige Auswirkung. A ttila Selmeczi-Kovács 140

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