A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 42. (2003)

Szentesi Edina: A Borsod-Miskolczi Múzeum és az ősemberkutatás kapcsolata 1914-ig

DAS BORSOD-MISKOLCZER MUSEUM UND SEINE BEZIEHUNG ZUR ERFORSCHUNG DER URMENSCHEN BIS 1914 Einige Forscher (z.B. Mátyás Badányi, Béla Majláťh, Jenő Nyáry, Samu Roth) haben schon in den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts den ungarischen Höhlen ihre Aufmerksamkeit geschenkt. Samu Roth, der Realschullehrer des Komitats Szepes, war der erste, der die Feststellung des ungarischen Aufenthaltes der diluvialen Menschen zum ersten Mal zum selbständigen Ziel gesetzt hat. Er kann auch als Bahnbrecher der ungarischen Urmen­schenforschung betrachtet werden. Durch die zufällige Entdeckung und natürlich dadurch, dass die Mittel des Bársony-Hauses in gute Hände geraten sind, konnten die Forschung der Altsteinzeit, der Aufschwung und die Systematik der Höhlenforschungen von Ungarn durch die Erkenntnisse und Ausdauer von Herman Ottó gestartet werden. Die Höhlenforschung trug durch die geologische Methode zur Zusammenstellung der Chronologie der Viertelzeitperiode bei und durch die Höhlenforschungen kamen immer mehr, aus prähistorischer Hinsicht wichtige, Funde zum Vorschein. Die Funde des Bársony-Hauses und die Debatten um ihr Zutagetreten trugen zur Gründung des Borsod-Miskolczer Museums indirekt bei. Obwohl im Museum Menschen arbeiteten, die keine archäologische und museologische Ausbildung hatten, hat die Leitung, besonders Ignác Gálffy, die Wichtigkeit der Klärung der wissenschaftlichen Debatte und die Möglichkeiten vom Standpunkt der Sammlungsvermehrung des Museums perfekt erkannt. Das Museum hat vielmals die eigenen Forschungen zurückgedrängt und die Höhlenforschungen von Hámor unterstützt. Dadurch wurde es der Hauptförderer einer der berühmtesten und vom Ausland anerkannten Höhle, der Szeleta Höhle, und der Hauptförderer der Forschungen, die bei der Klärung der Existenz des diluvialen Menschen von Ungarn helfen. Edina Szentesi 39

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