A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 39. (2000)
KALICZ Nándor– S. KOÓS Judit: Település a legkorábbi újkőkori sírokkal Északkelet-Magyarországról
calibrierten Daten entsprechen dem Übergang von Frühneolithikum zum mittleren Neolithikum, d. h. zum Teil der Spätphase der Körös-Kultur und zum Teil der klassischen oder Spätphase der Alföld-Linienbandkeramik. (HERTELENDI-KALICZ u.a. 1995; HERTELENDI-SVINGOR u.a. 1998). Auf Grund der 14 C Untersuchungen und der typologischen Analyse von Mezőkövesd dürfte die Folgerungen zogen, demgemäß der Fundort zur Szatmár-Gruppe, d. h. der formativen Phase der Alföld-Linienbandkeramik gehört, obwohl er vermutlich eine etwas entwickeltere Stufe vertritt, wenn schon die Keime der klassischen Phase erschienen. Aus den bisherigen Untersuchungen dürfte vermuten, daß die Siedlung und die Gräber von Mezőkövesd an die Grenze des Überganges von Szatmár-Gruppe zur klassischen Phase der Alföld-Linienbandkeramik zu datieren sollte, obwohl die älteren Merkmale dieser Kultur noch das Übergewicht vertreten. Unsere Annahme ruht noch nicht auf der Auswertung der gesamten Funde und Befunde, deswegen sollte sie als vorläufige Meinung betrachtet werden. Aufgrund der typologyschen Analyse und der absoluten Datierung ist auch die teilweise Parallelität mit der Spätphase der Körös-Kultur anzunehmen. Im weiteren Raum könnte die Szatmár-Gruppe mit der ältesten Phase der mittleuropäischen oder transdanubischen Linienbandkeramik, mit der spätesten Phase des Körös-Starcevo-Cri§Komplexes, der frühen Vinča-Kultur, der frühesten Dudesü-Kultur, und mit mehreren balkanischen Kulturen ganz bis zu den ägäischen Kulturen, so mit Sesklo-Tsangli parallelisiert werden. Nándor Kalicz-Judit S. Koós 76