A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 38. (1999)
CSÍKI Tamás: A miskolci izraelita kis- és középpolgárság a két világháború közötti időszakban
spielte die israelitische Bürgerschaft auch in den 20-er Jahren eine führende Rolle bei der Entwicklung und Modernisierung des Warenverkehrs der Stadt. (Der Handel mit Industrieartikeln ermöglichte einen größeren Kapitalbedarf und gleichzeitig eine schnellere Kapitalakkumulation- und Vergütung, deshalb blieb die Mobilität der in diesem Zweig Tätigen erhalten und stärkte auch weiterhin die stabile Mittelbürgerschaft. - Die Wahrheit ist die, daß die größte Gruppe der israelitischen Händler nach dem Weltkrieg von den Lebensmittel-, Gewürz- und Gemischtwarenhändlern gebildet wurde.) Die folgenden Kapitel analysieren die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise, die die jüdische Bürgerschaft weiter polarisierten, die Vermögens- und Gesellschaftsunterschiede vertieften und in den 20-er Jahren die wirtschaftliche Stabilität, Kraft und Mobilität der festen klein- und mittelbürgerlichen Schichten erschütterten. (Der Konsumrückgang traf die nicht dem direkten Lebensunterhalt dienenden Gewerbe- und Handelszweige, bzw. Berufe am härtesten.) Abschließend berichtet die Studie über die Folgen der Judengesetze, bzw. der Vollstreckung der örtlichen diskriminierenden Verordnungen (was einen starken Rückgang der Zahl der israelitischen Unternehmer verursachte), über die örtlichen Organisationen, die sich um die Vereinigung und Stärkung der christlichen Bürgerschaft bemühten und im Zusammenhang mit all dem berührt sie die Industrie- und Handelskammer, sowie die in der Funktion und Mitgliederschaft der Gewerbekorporation eintretenden Veränderungen: den Prozeß der Zurückdrängung der israelitischen Bürgerschaft in den Hintergrund. Tamás Csíki 875