A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 35-36. (1997)
PUSZTAI Tamás: Késő középkori épületek Muhiból – a periféria –
SPÄTMITTELALTERLICHE GEBÄUDE AUS DER ZERSTÖRTEN MARKTFLECKE MUHI - DIE PERIPHERIE 1995-1996 wurde archäologische Forschungen im Gebiet des ehemaligen mittelalterlichen Marktfleckes Muhi von den Herman Otto Museum und ELTE durchgeführt. In den zwei Jahren haben wir auf drei Gebiete der Siedlung, die voneinander abgetrennt charakteristische Einheiten waren Ausgrabungen gemacht. Eine 80 Meter lange Strecke der ehemaligen Hauptstrasse, die südliche Ende der Siedlung und ein Teil der Siedlung herumlaufende äussere wirtschaftliche Zone wurden freigelegt. 1 Unsere Beobachtungen - die wir mit der Ergebnissen von Andor Leszih, der in den dreissiger Jahren im Zentrum des ehemaligen Marktfleckes Ausgrabungen gemacht hatte 2 , ergänzt haben - geben wir die Möglichkeit für die Untersuchung der Siedlungsstruktur der Marktflecke, die Vergleichung der Gebäude der verschiedenen Einheiten und des archäologischen Materials und die Beobachtung der inneren Struktur. In unserer vorliegenden Arbeit vorführen wir die im Jahre 1995 auf der südlichen Ende der Siedlung freigelegte aus den 15-16 Jahrhunderten stammende drei Gebäude und ihr archäologisches Material. Die ans Licht gekommene Erscheinungen im Vergleich zu der zentralen Gebieten probieren wir einige Informationen gewinnen über den inneren Aufbau der Siedlung in den 15-16 Jahrhunderten. Alle drei Gebäude richten sich nach der ehemaligen Hauptstrasse. Die Waren im 15. Jahrhundert und am Anfang des 16. Jahrhundertes im Gebrauch. Auf Grund der Luftaufnahmen hätte die mittelalterliche Hauptstrasse 40-70 Meter entfernt in der Richtung NW von der freigelegten Gebäude laufen können (Abb. 5). Die Bodenniveous der °23 und °43 Gebäuden waren (Abb. 1., 3., 4.) 50 cm unter der ehemaligen Oberfläche. Alle drei besteht aus einem Raum, der klein und Form eines Rechteck ist. Gegenüber den drei vorgestellten Gebäuden sind aus den 15-16 Jahrhunderten im Karpatenbecken die, aus mehrere Raum stehende Häuser allgemein. Im Zentrum der Siedlung wurde aus dieser Periode auch solche freigelegt. Am südlichen Ende der Siedlung auf dem freien Gebiet zwischen den vorgestellten Häusern und der ehemaligen, mittelalterlichen Strasse hätten andere Wohngebäude stehen können. Auf dem Abschnitt zwischen dem Gebäude Nr. 43 und der ehemaligen Hauptstrasse ist ein Detail des Bodens eines Gebäudes zum Vorschein gekommen, wir haben aber keine Möglichkeit zur Freilegung dieses Gebäude gehabt. Auf diesem Gebiet haben vermutlich mehrere Familie auf einem Grundstück gewohnt. Die freigelegte Objekte im Vergleich zu der Gebäude auf dem zentralen Gebiet können wir eine wirtschaftliche Differenzierung innerhalb von der Siedlung beobachten. Diese Differenzierung erscheint auch im archäologischen Material. Diese innere Differenzierung ist aber nicht so stark gewesen, daß die Bewohner der Siedlung eine Institution brauchen würde, die zwischen ihnen bestehende wirtschaftliche und soziale Unterschiede behandeln würde, so zB.: Hospital. Tamás Pusztai 1 Pusztai 1996; Laszlovszky-Piisztai-Tomka 1997. 2 Éri-Bálint 1959 33