A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 30-31/1. (1993)
B.HELLEBRANDT Magdolna: Kelta temető feltárása Bodroghalom-Medvetanyán
1972 Celtic Art and History in the Carpathian Basin. ActaArchHung 24/1972. 385-393. 1983 Audoleon und die Anfänge der ostkeltischen Münzprägung. ARegia 20/1983. 43-56. Teodor, S. 1980 Das Werkzeugdepot von Lozna (Kr. Botoşani). Dacia XXIV. 133-150. Todorovič, J. 1968 Kelti u jugoističnoj Evropi. Dissertationes VII. Beograd. 1974 Skordisci (Istorija i kultúra). Novi Sad - Beograd. 1975 Die Ethnogenese der Skordisker. ARegia XIV. 215-223. Tudor, E. 1982 Neue Angaben zur frühen Bronzezeit in Südrumänien. Dacia XXVI. 59-75. Uzsoki А. 1970 A ménfőcsanaki kelta pajzs rekonstrukciós kísérlete. ArchÉrt. 97/1970. 97-107. Végh K. 1969 Kelta leletek a miskolci múzeumban. HÓMÉ VIII. 70-114. Vízdal, J. 1976 Záchranný výskum keltského pohrebiska v Ižkovciach. SA XXIV. 151-190. Vulpe, A.-Popescu, E. 1972 Gontribution â lá connaissance des débuts de la culture géto-dacique dans la zone subcarpatique VílceArgeş. Dacia XVI. 75-111. Vulpe, A. Lásd Popescu, E. 1982. Zachar, L. Lásd Paulik, J. 1975. Zirra, V. 1975 Influence des Geto-daces et de leurs-voisins sur ľhabitat. Celtique de Transylvanie. ARegia XIV. 47-64. 1978 The decorated Celtic pottery of Transylvania. Dacia 125-141. Waldhauser, J. 1987 Keltische Gräberfelder in Böhmen. Bericht der Römisch-Germanischen Kommission. 27-179. DIE AUFDECKUNG VON KELTISCHEN FRIEDHÖFEN IN BODROGHALOM-MEDVETANYA Entlang der Strasse, die aus der Gemeinde (Bild 1) nach Medvetanya führt, wollte mann gegenüber von Farkasdomb auf dem Acker an der Nordseite der Strasse einen Weingarten anlegen und dazu wurde der Boden im Jahre 1965 reguliert. 1 Vera Molnár war hier vor Ort. 2 Das Fundmaterial befindet sich jetzt im Herman-Ottó-Museum. Bei Sandabbauarbeiten kamen im Jahre 1977 keltische Funde zum Vorschein. Im Verlauf der Jahre 1978/79 wurden hier 18 Gräber aufgedeckt. In diesem Ausgrabungsgelände stiess man dann zwischen 1986 und 1988 über mehrere hundert Meter auf Grabstellen. Der Sandabbau erfolgte maschinell, sodass viele Gräber zerstört wurden. Anhand der zur Verfügung stehenden Angaben (Bild 22) darf hier von sechs Bewaffneten gesprochen werden, und in den Schwertgräbern befanden sich die Lanzenspitzen. Da nur die Gräber 12 und 15 unberührt geblieben waren, dürfen die Bestattungen allesamt als Einäscherungen angesehen werden. So fanden wir in keinem der Gräber Tiergebein, allein bei einer verstreut gefundenen Urne war die Rede von einem Schweineunterkiefer und einem Längsknochen. Die Anzahl der Beigaben schwankte zwischen 1 bis 9. Das 2. Grab war am flachsten, in einer Tiefe von 33 cm, das 9. hingegen am tiefsten, 223 cm unter der Erdoberfläche, und fünf Gräber waren in einer Tiefe unter 2 m. Zusammen mit den Streufunden kamen elf eiserne Fibeln zum Vorschein, die einen oder zwei Knöpfe hatten und zum Typ LTQ gehören. Von besonderer Form sind die 50