A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 27. Tanulmányok a 70 esztendős Végvári Lajos tiszteletére. (1989)

A.V. BIKOV: A pénzforgalom néhány sajátos vonása Oroszországban a XVII. század első felében

EINIGE EIGENARTIGE ZUGE DES GELDVERKEHRS IN RUSSLAND IN DER ERSTEN HÄLFTE DES 17. JAHRHUNDERTS (Auszug) Am Beginn des 17. Jahrhunderts gab es eine Wende im Geldverkehr des russischen Staates. Die polnischen und schwedischen Eroberer verringerten das Gewicht der frü­heren russischen Kopeke und diese Tendenz setzte sich auch in den ersten Jahren der Romanow-Dynastie fort. Die einzige sytematisch in den Verkehr gebrachte Geldart war die Kopeke, die Münzen mit noch kleinerem Wert (Djenga, Poljuschka) verloren an Bedeutung. Dieser Vorgang wird in der vorliegenden Arbeit anhand der in der Gegend von Wologda gefundenen Münzschätze und Abrechnungsbücher behandelt. Aus diesen Quellen stellt sich neben dem überwiegenden Anteil der Kopeke auch heraus, dass bei kleineren Einkäufen noch immer das Geld Iwans IV. (1533-84) und der ihm folgenden Herrscher benutzt wurde. Das zurückgebliebene monetäre System brachte die Bevölkerung dazu, dass sie diese Münzen kombinierten, die im Verkehr waren, dabei nutzten sie die Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen Geld. A. V. Bikow 588

Next

/
Oldalképek
Tartalom