A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 27. Tanulmányok a 70 esztendős Végvári Lajos tiszteletére. (1989)

RÉVÉSZ László: Líra alakú csatok a Kárpát-medencében

Die landnehmenden Ungarn brachten diesen Schnallentyp mit sich ins Karpaten­Becken und ihr Gebrauch ist hier bis zum Ende des 11. Jahrhunderts nachweisbar. In der Gegend des Altai sind solche GegenstÄnde schon ab dem ende des 6. Jahrhunderts zu entdecken, die VorlÄufer der Form könnten in den aus den Kurganen dieser Gegend des 7.-1. Jahrhunderts v. u. Z. bekannten Knochenschnallen, bzw. in den spÄter nach diesem Muster hergestellten Bronzeschnallen vermutet werden. Aufgrund der Formgebung können mehrere Typen unterschieden werden. Die flachen, mit Kerben verzierten Stücke, deren mittlerer Stab fehlt, kommen am häufig­sten in der Gegend des Baltikums und Polens vor, hauptsächlich ab Anfang des 11. Jahrhunderts. Varianten mit kreisrundem Querschnitt, die meistens unverziert sind, sind in großer Zahl in der Steppe, im Karpaten-Becken und auf dem Balkan zu finden. Es ist nicht wahrscheinlich, daß ein oder zwei Herstellungszentren diesen kleinen Massenartikel von Skandinavien bis zum Balkan, von der Weichsel und der Donau bis nach Mittelasien verbreitet haben. Hauptsächlich der Handel wird in relativ kurzer Zeit diese Artikel in großen Gebieten bekannt und beliebt gemacht haben. Nach kurzer Zeit werden dann die ortsansässigen Völker selbst die Herstellung übernommen haben, dabei haben sie die Form und Verzierung nach ihrem eigenen Geschmack gestaltet. László Révész 541

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