A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 25-26. Tanulmányok Szabadfalvi József tiszteletére. (1988)

RÉGÉSZETI TANULMÁNYOK - SELMECZI László: A kunok nomadizmusának kérdéséhez

In Summierung der Erfolge der archäologischen Forschungen stellt der Verfasser fest, dass die in Ungarn eingewanderten Kumanen Halbnomaden waren und als solche standen näher der entgültigen Niederlassung, als dem „reinen" Nomadismus. In der archäologischen Forschung der Kumanen in den vergangenen Jahrzehnten wurde der Nomadismus der Kumanen auch in der Sowjetunion in anderes Licht gesetzt. Dementsprechend haben die nomadischen Kumanen auf der südrussischen Steppe halbnomadische Wirtschaftseinrichtung ausgestaltet und haben den halbangesiedelten Stand erreicht. Der Verlauf der Niederlassung der Kumanen spielte sich nicht nur und nicht in erster Linie in Ungarn ab, sondern ziemlich früher, beim Übertritt zur halbno­madischen Lebensart wurde er bereits am Ende des 11. Jahrhunderts begonnen und unter den feudalen Wirtschafts- und Gesellschaftsverhältnissen des Karpatenbeckens wurde er bloss beendet. László Selmeczi 188

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