A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 16. (1977)

DÓKA Klára: A Bodrog szabályozása

A BODROG SZABÁLYOZÁSA 131 flur wurde von der Mitte des 19. Jahrhunderts an immer mehr zu einem Hinder­nis in der Entwicklung. Der Regulierung des Bodrogs ging eine komplette Vermessung des Wasser­systems voraus. Mit der Durchführung dieser Aufgabe wurden die Komitats­ingenieure Károly Bogovich und Adolf Steiner beauftragt. Nach Beendigung der vermessungstechnischen Arbeiten, die zwischen 1818 und 1821 durchgeführt wurden, konnten die Regulierungspläne ausgearbeitet werden. Den ersten Re­gulierungsplan des Flusses arbeitete Károly Bogovich aus. Er wollte die Quell­flüsse an den Mündungen zu Kanälen ausbauen, die auch den Bodrog über­queren sollten. 1846 sollte die Regulierung des Bodrogs — zusammen mit der Theissregulierung — nach Vásárhelyis Vorstellungen gelöst werden. Bis zum Jahre 1848 wurden nur bei den Quellwassern des Bodrogs Fortschritte gemacht. Zwischen 1850 und 1859 wurden die Deiche auf der linken Flussseite gebaut, zwischen 1863 und 1865 wurden die ersten vier Durchstiche ausgehoben. Diese Arbeiten wurden — mit staatlicher Unterstützung — 1873/1874 fortgesetzt. Da die Abmessungen der Durchstiche sich als zu eng erwiesen, wurden sie in den Jahren nach 1885 vertieft. Im ganzen wurden 15 Durchstiche gebaut, acht davon auf ungarischen Gebiet. Nach Beendigung der Regulierung musste noch die Binnenentwässerung gelöst werden. Zu diesem Zweck wurden im ehemali­gen Flussbett Entwässerungskanäle angelegt. Nach der Regulierung änderte sich das Antlitz der Flusslandschaft. An­stelle ehemaliger Sümpfe wurden Acker und Wiesen angelegt, und schon in den ersten Jahrzehnten entwickelten sich eine bedeutende Tierzucht und später ein fruchtbringender Ackerbau. Klára Dóka

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