A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 5. (1965)

KOZÁK Károly: Borsod megye egyenes szentélyzáródású középkori templomai

BORSOD MEGYE EGYENES SZENTÉLYZÁRÓDÁSÚ KÖZÉPKORI TEMPLOMAI 25Í> niederbrannten, die Steinkirchen mit dem abgebrannten Dachstuhl zu Ruinen wur­den. Im Komitat Borsod waren nach der Schlacht an der Sajó zweifelsohne viele Kir­chen vernichtet worden. Es ist anzunehmen, daß beim Bau der neuen Dorfkirchen die umnittelbar vor dem Mongolensturm erbauten größeren Klosterkirchen Pannon­halma (1224) und Bélapátfalva (1232) als Vorbild gedient hatten. Die Dorfgemein­schaften im Umkreis dieser Klosterkirchen, die Arbeitsgemeinschaften, die beim Bau der Kirchen beschäftigt waren, aber auch viele unbekannte Menschen, deren Namen wir niemals erfahren werden, möchten an der Herausbildung und raschen Verbrei­tung dieses ländlichen Kirchentyps mit dem rechteckigen Heiligtum mitgewirkt haben. Beim gegenwärtigen Stand der Forschung sind wir der Ansicht, daß sich dieser Dorfkirchentyp im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts entwickelte. Seine allgemeine Verbreitung ist auf die Zeit nach dem Mongolensturm (1242) zu setzen. Blütezeit dieser Form ist die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts. Gegen Ende des 13. und in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wird das rechteckige Heiligtum von dem polygonen Typ verdrängt. Károly Kozák

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